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DIE EU-CHEMIKALIENVERORDNUNG REACH

Wertschöpfungskette 
& Produkte

Verantwortung

Mit der Neuordnung des Chemikalienrechts verfolgte die Europäische Union das Ziel, ein einheitliches Regelwerk für alle EU-Staaten zu schaffen. Am 1. Juni 2007 trat die Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) in Kraft.


Evonik unterstützt die Ziele von REACH zum Schutz von Gesundheit und Umwelt beim Umgang mit Chemikalien und setzt die Verordnung konsequent um.


IAktuell steht bis zum 31. Mai 2018 die letzte Registrierungsphase aller Stoffe zwischen einer Tonne und 100 Tonnen pro Jahr besonders im Fokus. Betroffen sind alle Stoffe, die in der EU hergestellt, in die Gemeinschaft importiert oder dort auf den Markt gebracht werden.

Details siehe auch unter Registrierungsphasen.



Registrierungsfristen:
Vorregistrierung: 01.06. 2008 – 01.12.2008

Stoffe ≥ 1000 t/a, CMR ≥ 1 t/a, R50/R53 ≥ 100 t/a bis 30.11.2010

Stoffe >100 – 1000 t/a bis 31.05.2013

Stoffe >1 – 100 t/a bis 31.05.2018


2008:
Bei Evonik wurden im Jahr 2008 knapp 13.600 Vorregistrierungen für 4.000 Stoffe erfolgreich durchgeführt. 

Bis 30. November  2010:
Evonik hat bereits Anfang 2009 als erstes Unternehmen im Markt synthetisch amorphes Silica, das heißt die gefällten (u. a. ULTRASIL® und SIPERNAT®) und pyrogenen Kieselsäuren (AEROSIL®) erfolgreich registriert. Diese Registrierungen erfolgten im Auftrag der jeweiligen REACH-Konsortien in Form einer "Joint Submission".

Bis zum Ende der ersten Registrierungsfrist (30.11.2010) für Großstoffe (> 1000 jato) hatte Evonik 260 Registrierungsdossiers für knapp 170 Stoffe bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert.

Bis 31. Mai 2013:
Evonik hat insgesamt rund 660 Registrierungsdossiers für über 460 Stoffe erfolgreich eingereicht.

Bis 31. Mai 2018:
Die dritte Registrierungsphase bis zum 31.5.2018 umfasst das Mengenband zwischen 1-100 Jahrestonnen. Evonik hat inzwischen für insgesamt über 620 Stoffe rund 900 Registrierungsdossiers erfolgreich eingereicht.

Für einen Spezialchemie-Konzern wie Evonik bedeutet die Umsetzung der komplexen Anforderungen der REACH-Verordnung eine Fülle an zu bewältigenden Aufgaben um die Gesetzeskonformität unserer Produkte zu gewährleisten. Dieses ist nur mit entsprechend geschultem Personal, geeigneten IT-Systemen, hohem finanziellem Einsatz sowie aktiver Verbandstätigkeit zu bewältigen. Daher engagiert sich Evonik in den entsprechenden Arbeitskreisen und Gremien beim Verband der Chemischen Industrie (VCI), beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) beim Europäischen Chemieverband Cefic sowie weiteren Verbänden wie dem Technical Committee of Petroleum Additive Manufacturers in Europe (ATC) oder dem European Silicones Center (CES).
Die Kommunikation innerhalb der Lieferkette ist für Evonik ebenfalls sehr wichtig. Daher haben wir für REACH-relevante stoff- bzw. produktspezifische Anfragen unserer Kunden und Lieferanten folgende Kontaktmöglichkeiten eingerichtet:







Kunden (reach@evonik.com)

Lieferanten (reach-procurement@evonik.com)

Kontakt

Dr. Volker J. Soballa

 

Dr. Sandra Keup