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Chemicals Management System

Wertschöpfungskette 
& Produkte

Verantwortung

Bereits seit 2001 nutzt Evonik das selbstentwickelte Chemicals Management System (CMS) zur Bewertung von Evonik-Stoffen, die in einer Menge von mehr einer Tonne pro Jahr in Verkehr gebracht werden. Die Bewertung ähnelt einer Lebenswegbetrachtung und kann in besonderen Fällen zu Anwendungsbeschränkungen für Produkte von Evonik führen.


Mit diesem Bewertungssystem werden Stoffe, die in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr in Verkehr gebracht werden, auf ihre Gefährlichkeit hin bewertet. Besonders gefährliche Stoffe werden auch in kleineren Tonnagen berücksichtigt.

Das System trägt zum Erhalt und weiteren Aufbau eines zukunftssicheren und nachhaltigen Produktportfolios bei, indem es stoffbezogene Gefahren erkennt, die möglichen Expositionsmuster ermittelt und schließlich das potentielle Risiko bewertet, um damit eine frühzeitige Reaktion zu ermöglichen. Dies kann in besonderen Fällen bis hin zu Anwendungsbeschränkungen oder sogar Anwendungsverboten für Evonik-Produkte führen. Das CMS liefert außerdem die Basis für eine effektive und fachlich fundierte Kommunikation über die Auswirkungen dieser Stoffe und stärkt damit das Vertrauen in Evonik und unsere Produkte.

Planungsgrundlage für die Risikoanalyse

Eine sorgfältig durchgeführte Risikoanalyse umfasst die Säulen Risikobewertung, Risikomanagement und Risikokommunikation.
Die Risikobewertung basiert auf genauen Kenntnissen über die intrinsischen Stoffeigenschaften sowie über die Expositionspfade und die Expositionshöhe.
Das Risikomanagement umfasst die technische und organisatorische Minimierung des ermittelten Risikos, während die Risikokommunikation durch z.B. Sicherheitsdatenblätter, technische Merkblätter, Safety Summaries etc. erfolgt.
 Gemeinsam mit der Erfüllung gesetzlicher Regelungen und freiwillig eingegangener Verpflichtungen werden somit kontinuierlich alle Stoffe oder Stoffgruppen einer Lebenswegbetrachtung zugeführt. Diese umfasst die Beschaffung der Rohstoffe, die Herstellung eigener Stoffe, die Handhabung und Verwendung, den Vertrieb, den Verbleib in der Umwelt sowie die Entsorgung oder das Recycling. Die hierbei gewonnenen Informationen bilden die Grundlage für die Risikoanalyse.
Die Risikoanalyse ist ein dokumentierter Gesamtprozess und erfolgt anhand der Ergebnisse aus der Expositionsabschätzung, der Gefahrenabschätzung und der daraus resultierenden Risikobewertung sowie den abgeleiteten Risikomanagementmaßnahmen und der Risikokommunikation.

CMS Ziele bis 2020
  • Erstellen einer Risikobewertung für > 99% der Substanzen, die in Mengen > 1t/Jahr auf den Markt gebracht werden

  • Bereitstellung entsprechender GPS Safety Summaries auf unserer Website und im ICCA GPS Portal 

Kontakt

Dr. Volker J. Soballa