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Together for sustainability

Wertschöpfungskette & Produkte

Verantwortung

Die Vereinheitlichung globaler Standards in der Lieferkette schafft Transparenz und erleichtert es Lieferanten wie Kunden, Nachhaltigkeitsleistungen einzuschätzen und zu beurteilen. Dazu hat die chemische Industrie 2011 die Initiative „Together for Sustainability“ (TfS) gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Evonik Industries, BASF, Bayer, Henkel, Lanxess and Solvay. Seitdem haben sich Akzo Nobel, Arkema, Brenntag, Borealis, Clariant, covestro, DSM, DuPont, Eastman, IFF, Merck, Sanofi, syngenta, UPM und Wacker der Initiative angeschlossen.


Ziele von Together for Sustainability

Ziel von TfS ist die gemeinsame Entwicklung und Implementierung eines globalen Assessment- und Auditprogramms zur verantwortungsvollen Beschaffung von Gütern und Leistungen. In diesem Rahmen trägt TfS dazu bei, Umwelt- und Sozialstandards in den Lieferketten bewertbar zu machen und gezielt zu verbessern.
Die Mitgliedsunternehmen haben im Jahr 2017 weltweit 441 Audits und 1.794 Assessments initiiert.

Bewertungsaktivitäten von Evonik im Rahmen von TfS

2017 lag der Anteil der von uns vermittels Nachhaltigkeitskriterien bewerteten Lieferanten kritischer Rohstoffe bei rund 74 Prozent. Wir berücksichtigen dabei unter anderem Kriterien wie Länderrisiken, Liefersituationen sowie Marktverfügbarkeiten. Weitere wesentliche Lieferanten haben wir anhand von TfS-Assessments und -Audits überprüft.
Besonderes Augenmerk haben wir im Berichtsjahr auf den Nachfolgeprozess durchgeführter Audits und Assessments gelegt. Korrekturmaßnahmen haben wir bei 31 Lieferanten angestoßen, bei denen der Auditbericht Hauptabweichungen oder kritische Abweichungen aufwies. Bei 125 Lieferanten zeigte das Assessment, dass Nachhaltigkeitsthemen nur unzureichend behandelt werden. Auch in diesen Fällen wurden Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Bei den über TfS auditierten Lieferanten haben wir 2017 Mangel in Bezug auf die Umsetzung von Umweltmaßnahmen sowie Verbesserungspotenzial im Bereich Arbeitssicherheit identifiziert.

Kinderarbeit und Zwangsarbeit wurden in den Vor-Ort-Uberprüfungen nicht festgestellt. Auch Fälle von eingeschränkter Vereinigungsfreiheit oder Diskriminierung traten nicht auf.

2017 haben wir insgesamt 28 Standorte von Lieferanten zu Nachhaltigkeitsstandards auditiert und 149 Nachhaltigkeitsbewertungen durch einen externen Dienstleister durchführen lassen. Die aktive Mitarbeit an TfS hat für uns einen hohen Stellenwert. Das zeigt sich auch in der Bereitschaft unseres Chief Procurement Officers, der Initiative nach seiner Wiederwahl 2017 erneut als Präsident zur Verfügung zu stehen. Sowohl in Deutschland als auch in den Regionen Nord- und Südamerika sowie Asien bestehen TfS-Arbeitsgruppen („Workstreams“), in denen Evonik-Mitarbeiter vertreten sind.

2017 fanden eine TfS-Veranstaltung in Schanghai (China) und eine durch Evonik organisierte Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit für Lieferanten in Sao Paulo (Brasilien) statt.

Als Mitglied der Initiative stellt sich Evonik selbst den Bewertungen von TfS. Mit dem Gold-Rating gehörte Evonik 2017 zu den topbewerteten Lieferanten.

Weiterführende Informationen 

Webseite TfS-Initiative