SDG 1

Keine Armut

Armut in allen ihren Formen und überall beenden.

Herausforderung

Trotz aller Fortschritte beim Rückgang der Armut, die seit der Jahrtausendwende erzielt wurden, leben noch über 700 Millionen Menschen, das sind 11 Prozent der Weltbevölkerung, in extremer Armut. Extreme Armut heißt, mit weniger als 1,90 USD am Tag zu überleben.
Unternehmen sind ein bedeutender Motor des Wirtschaftswachstums und können durch die Schaffung von Arbeitsplätzen oder durch lokalen Einkauf zur Verringerung von Armut beitragen. Einen positiven Beitrag zu diesem Ziel leisten beispielsweise Unternehmen, die auf die Einhaltung sozialer Standards achten, insbesondere in den Wirtschaftssektoren, in denen die meisten Armen weltweit tätig sind.

Beispiele für unseren Beitrag

  • Mitarbeiter von Evonik werden an allen Standorten fair bezahlt.Unseren Mitarbeitern bieten wir darüber hinaus freiwillige soziale Leistungen. So sind jeweils mehr als 99 Prozent unserer Mitarbeiter von einer gesetzlichen bzw. betrieblichen Altersversorgung sowie Krankenversicherung erfasst.
  • Von unseren Lieferanten erwarten wir, dass sie „Vergütungen zahlen und Leistungen erbringen, die hinsichtlich eines angemessenen Lebensunterhalts mindestens den jeweiligen nationalen gesetzlichen Mindestnormen bzw. den Mindestnormen der jeweiligen nationalen Wirtschaftsbereiche entsprechen“ (Evonik Verhaltenskodex für Lieferanten).
  • Dies überprüfen wird auch im Rahmen unserer Mitgliedschaft bei "Together for Sustainability", der Initative der chemischen Industrie zur Förderung von Nachhaltigkeit in der Lieferkette.
  • 77 Prozent unseres Einkaufsvolumens von 9,4 Mrd. Euro im Jahr 2019 haben wir lokal beschafft, sichern somit Wertschöpfung, Beschäftigung und fiskalische Effekte entlang der Wertschöpfungskette. Unsere Wirkungsanalyse (Impact Valuation) zeigt, dass ein Arbeitsplatz bei Evonik im Durchschnitt 7,9 weitere Arbeitsplätze weltweit sichert. Jeder Euro Wertschöpfung bei Evonik führt zu öffentlichen Einnahmen von 1,82 Euro.
  • Darüber hinaus fördern wir an unseren Standorten zahlreiche soziale und ökologische Projekte.

Unsere Ziele

  • Im Rahmen unserer Strategie für profitables Wachstum schaffen wir direkt und indirekt Arbeitsplätze und generieren öffentliche Einnahmen, die Staaten zur Armutsbekämpfung verwenden können.
  • Wir wollen ein noch tieferes Verständnis für Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit erlangen. Daher weiten wir die monetäre Bewertung der Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit (Impact Valuation) entlang der Wertschöpfungskette auf weitere Regionen und Indikatoren aus.