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Pressemitteilung

208 junge Menschen starten Ausbildung im Chemiepark Marl

Essen/Marl. Gute Nachrichten für die neuen Azubis von Evonik: Der Spezialchemiekonzern übernimmt künftig all diejenigen, die ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, direkt unbefristet. Die neue Regelung greift ab dem Einstellungsjahr 2016 und gilt für alle eigenen Auszubildenden von Evonik.

„Ausbildung leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unserer Zukunft. Und die wird mit der neuen Regelung ein Stück weit berechenbarer – und zwar sowohl für uns als auch für die jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung bei uns entscheiden“, betont Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik.

Bislang kann Evonik jedes Jahr mehr als der Hälfte der fertig Ausgebildeten direkt einen unbefristeten Vertrag anbieten. Weitere 20 bis 30 Prozent erhalten eine befristete Stelle, die in vielen Fällen später in eine dauerhafte Beschäftigung umgewandelt werden kann.

„Ausbildung hat Tradition im Chemiepark Marl“, berichtete Dr. Hans Jürgen Metternich, Leiter Evonik Ausbildung Nord. „Das Areal hat sich seit der Gründung vielfach verändert und die aktiven Unternehmen auch. Nicht verändert hat sich das klare Bekenntnis der Unternehmen im Chemiepark zur Ausbildung, denn eine gute Ausbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für unsere Zukunft, die Zukunft der Region und die Zukunft unserer jungen Generationen.“

Was heißt dies konkret? Zum Ausbildungsverbundes im Chemie-park gehören die Unternehmen der Evonik mit den in Herne, Marl und Witten tätigen Tochterunternehmen, ISP Marl (ein Unternehmen der Ashland-Gruppe), Sasol Germany, Synthomer Deutschland und VESTOLIT.

Aber der Verbund geht über die Grenzen des Standorts hinaus. So zählen seit Jahren INEOS Phenol aus Gladbeck und jetzt auch die Sabic Polyolefine GmbH aus Gelsenkirchen dazu. "Zu nennen sind aber auch die rund 20 weiteren Unternehmen im Chemiepark, von denen nahezu alle betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und damit erheblich zum Ausbildungserfolg durch die Vermittlung von Berufserfahrung beitragen´", so Metternich.

Die Unternehmen im Chemiepark sowie an den Standorten Herne & Witten haben auch für den aktuellen Einstelljahrgang 208 Plätze in sieben Berufsbildern und zusätzlich zwei kooperativen Studiengängen bereitgestellt. Damit erhöht sich die Zahl der Auszubildenden, die seit 76 Jahren am Standort Marl starten, auf mehr als 17.000.

Die neuen Auszubildenden verteilen sich auf sieben Berufe: 32 Anlagenmechaniker, 20 Chemielaboranten, davon sechs mit zusätzlichem Studium, 105 Chemikanten, 15 Elektroniker für Automatisierungstechnik, 18 Industriekaufleute, davon vier mit Studium, und 18 Kaufleute für Bürokommunikation.

Mit dabei ist mit 20 Ausbildungsplätzen auch die zweite Auflage der Ausbildungsinitiative Marl, die zusammen mit dem Partner Creos Lernideen durgeführt und durch die RAG-Stiftung und das Land Nordrhein Westfalen finanziert wird.

„Hinzu kommen 32 Teilnehmer in unserer Berufsvorbereitungsmaßnahme Start in den Beruf, die Ende September beginnen“, so Dr. Metternich. „In Summe sind es also in diesem Jahrgang 240 Plätze, die angeboten und besetzt werden konnten.“

Am Ende ginge es nur um eines: „Gemeinsam Perspektiven schaffen und damit die Zukunft gestalten.“ Dafür wurden im letzten Jahr in der Auswahl über 2.180 Bewerbungen gesichtet, 981 Einstellungstests und weit über 100 Beratungsgespräche durchgeführt. „Schön ist, dass von den Teilnehmern unserer Start in den Beruf-Maßnahme 2015/2016 wieder einige mit dabei sind“, freute sich Dr. Hans Jürgen Metternich.

Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, unterhielt sich mit den angehenden Kaufleuten Kathrin Droste (rechts), Yannick Bromme und Monique Koscholleck.

Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, unterhielt sich mit den angehenden Kaufleuten Kathrin Droste (rechts), Yannick Bromme und Monique Koscholleck.

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Volker Hilbt

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