Suche

Pressemitteilung

E.ON und Evonik stellen Energieversorgung im Chemiepark Marl sicher

27. Juni 2013
  • Evonik ersetzt alten Kraftwerksblock durch neue Gas- und Dampfturbinenanlage von E.ON

 

Zur Sicherstellung der Energieversorgung im Chemiepark Marl, dem größten Produktionsstandort von Evonik, wurden gestern Verträge für den Bau einer neuen Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Anlage unterzeichnet. Die Anlage entsteht in Zusammenarbeit von Evonik und E.ON. Siemens liefert eine Gas- und eine Dampfturbine.

Am Standort Marl erzeugen derzeit drei Kraftwerke mit fünf Blöcken Dampf und Strom. Der kohlegefeuerte Block 3 ist der älteste im Chemiepark Marl und wird in wenigen Jahren das Ende seiner technischen Lebensdauer erreicht haben. Es ist beabsichtigt, Block 3 durch eine neue GuD-Anlage mit einer Leistung von 60 Megawatt (MW) elektrisch zu ersetzen. Sie wird an zentraler Stelle innerhalb des Werkes von E.ON errichtet und soll voraussichtlich Ende 2015 in Betrieb gehen. Durch den Wechsel von Kohle zu Gas reduziert Evonik die CO2-Emissionen am Standort Marl um zirka 280.000 Tonnen pro Jahr.

Die Steuerung der fertig gestellten GuD-Anlage im Chemiepark Marl sowie die öffentlich-rechtliche Betreiberverantwortung liegen bei Evonik. E.ON finanziert, plant und errichtet die GuD-Anlage und übernimmt einzelne Dienstleistungen im Rahmen der Betriebsführung. Das für die Errichtung der Anlage verantwortliche Tochterunternehmen E.ON Energy Projects hat bis heute Projekte mit einer elektrischen Leistung von über 1.600 MWel installiert oder bei der Realisierung maßgeblich mitgewirkt.

"Die GuD-Anlage bedeutet einen wesentlichen Schritt zur strukturellen Erneuerung der Energie- und Dampfversorgung im Chemiepark Marl", sagte Caspar Gammelin, Leiter der Site Services von Evonik. "Mit E.ON haben wir einen Partner, der für die kompetente Umsetzung unseres gemeinsamen Projektes steht." 

Die Anlage ermöglicht eine sichere, wirtschaftliche und zukunftssichernde Versorgung des Chemieparks mit Energie und Dampf.

"Der Bau der neuen GuD-Anlage im Chemiepark Marl ist ein weiterer Beleg dafür, dass E.ON den Ausbau der dezentralen Erzeugung in Deutschland konsequent vorantreibt. Dabei setzen wir insbesondere auch auf kundenorientierte Lösungen", sagte Ingo Luge, Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Deutschland. "Dezentrale Erzeugung ist ein wesentlicher Baustein für die Energiewende, zu der wir einen maßgeblichen Beitrag leisten wollen", so Luge weiter.

"Für Siemens ist der Auftrag zur Lieferung der Kernkomponenten für das neue Kraftwerk eine Bestätigung, unseren Kunden nachhaltige Produkte für die Neuausrichtung der Energieversorgung anbieten zu können. Die Kombination aus Gasturbine SGT-800 und Dampfturbine SST-300 ist dabei eine Lösung, die sich vielfach bewährt hat. In ihrem Zusammenspiel wird sie den heutigen Anforderungen an eine moderne GuD-Anlage sowohl in puncto Flexibilität als auch in dauerhafter Belastbarkeit optimal gerecht. Die Gasturbine arbeitet dabei ausgesprochen wirtschaftlich und effizient in der Stromerzeugung", sagte Markus Tacke, CEO der Business Unit Industrial Power von Siemens Energy. Zur Absicherung des Betriebes der Anlage und zur Einhaltung der hohen Anforderungen hinsichtlich Leistung, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit hat Siemens auch den Auftrag für einen langjährigen Servicevertrag für die Wartung der Gasturbine erhalten.

Kontakt

Alexandra Boy

Stellvertr. Leiterin Konzernpresse

Alexander Ihl

Political Affairs and Corporate Communications, External Communications Regional

Christian Stuart Wilson

Wirtschaftspresse Siemens Divisionen Fossil Power Generation/Oil & Gas

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.