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Pressemitteilung

NRW-Wirtschaftsminister besuchte Evonik-Standort Krefeld

Krefeld, 27. Mai 2013

Minister Garrelt Duin und SPD-Politiker informierten sich über die Superabsorber-Herstellung und das Ausbildungsengagement

  • Evonik ist einer der weltweit größten Hersteller von Superabsorbern, mit Krefeld als zentralem Produktionsstandort für Europa.

  • Großes Engagement als guter Nachbar und hohe Ausbildungsquote

  • Thomas Wessel, Arbeitsdirektor und Personalvorstand von Evonik: „Hier am Niederrhein wurde einst das Fundament für unsere internationale Superabsorber-Produktion gelegt.“

  • NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Evonik in Krefeld ist ein gutes Beispiel dafür, wie es nordrhein-westfälischen Unternehmen mit innovativen Spezialprodukten gelingt, langfristig stabile Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und zu einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung beizutragen.“

 

Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), besuchte heute begleitet von den SPD-Politikern Uli Hahnen, Ina Spanier-Oppermann und Benedikt Winzen den Evonik-Standort Krefeld, an dem rund 700 Evonik-Mitarbeiter tätig sind. Die Gäste informierten sich über das Superabsorber-Geschäft sowie Ausbildungsleistungen und besichtigten die Messwarte der Superabsorber-Produktion.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (4.v.r.) in der Messwarte der Superabsorber-Produktion.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (4.v.r.) in der Messwarte der Superabsorber-Produktion.

Thomas Wessel, Arbeitsdirektor und Personalvorstand von Evonik: „Hier am Niederrhein wurde einst das Fundament für die internationale Superabsorber-Produktion unseres Geschäftsgebietes Baby Care gelegt, das heute weltweit rund 600 Arbeitsplätze umfasst.“ Seit 27 Jahren werden am Standort Krefeld Superabsorber großtechnisch produziert. Die Anlagen sind nach dem neuesten internationalen Energiemanagementsystem ISO 50001 zertifiziert. Es trägt dazu bei, Energien noch effizienter zu nutzen und Emissionen weiter zu verringern.

„Superabsorber haben dank ihrer enormen Saugkraft Babywindeln in den letzten Jahren wesentlich leistungsfähiger und über 50 Prozent dünner gemacht“, erklärte Dr. Claus Rettig, Geschäftsbereichsleiter Consumer Specialties. Heutzutage sind FAVOR®-Superabsorber in mehr als 40 Milliarden Windeln jährlich enthalten. Moderne Superabsorber müssen neben der Flüssigkeitsaufnahme eine ganze Handvoll weiterer Eigenschaften besitzen, um moderne Windeln zu ermöglichen“, so Rettig. Das Quellverhalten unter Druck, die Durchlässigkeit, sowie die Schnelligkeit und Fähigkeit, Flüssigkeit weiterzuleiten. In Krefeld arbeitet ein Team von Forschern und Anwendungstechnikern eng mit führenden Herstellern von Hygieneprodukten zusammen: So hat Evonik einen wesentlichen Beitrag zu ultradünnen Windeln geleistet, die dank neuester Superabsorber-Technologie auf klassischen Zellstoff verzichten oder deren Einsatz deutlich verringern. Mehrfach ist Evonik von verschiedenen Kunden bereits als „Supplier of the Year“ ausgezeichnet worden. Die Innovationskraft des Unternehmens, gepaart mit großer Kundennähe und einer starken Wettbewerbsposition, sorgt für den Erfolg des Geschäfts.

„Evonik will weiter wachsen. Dies können wir nur mit qualifizierten Mitarbeitern erfolgreich in die Tat umsetzen. Dabei bauen wir in Deutschland stark auf den Nachwuchs aus der eigenen Berufsausbildung und tragen somit zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland bei“, sagte Thomas Wessel, Arbeitsdirektor und Personalvorstand des Konzerns. In Deutschland nahmen 2012 rund 650 junge Menschen ihre Ausbildung bei Evonik in rund 40 Berufen und kooperativen Studiengängen an 20 Standorten auf, davon 550 für das eigene Unternehmen. Zum Jahresende 2012 befanden sich bei Evonik insgesamt mehr als 2.100 Auszubildende in einem Ausbildungsverhältnis oder einer berufsvorbereitenden Maßnahme. Mit einer Ausbildungsquote von neun Prozent liegt Evonik deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.

Der Evonik-Standort Krefeld ist von der IHK Mittlerer Niederrhein auch im Jahr 2012 wieder als einer der besten Ausbildungsbetriebe ausgezeichnet worden. Insgesamt werden am Standort regelmäßig rund 60 junge Menschen ausgebildet, wobei zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September 2013 24 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung starten. Hinzu kommt eine Beteiligung an Projekten wie mentorING (Schülerinnen lernen die Berufswelt von Ingenieurinnen kennen), CHECK IN Berufswelt und dem Girls’ Day. Erst im April waren 20 Mädchen am Bäkerpfad zu Gast, die in die Arbeit als Chemielaborantin und Chemikantin hineinschnuppern konnten.

„Wir bekennen uns zum Corporate Citizenship und zeigen Gesicht in Krefeld. So unterstützen wir Kinder- und Jugendprojekte wie das mobile Chemielabor Pipette der KRETA und das Jugendkonzept des Sportvereins DJK Adler Königshof“, sagte Standortleiter Dr. Bernd Diener. Schulkooperationen führt Evonik unter anderem mit der Freiherr-vom-Stein Realschule und der Bischöflichen Maria-Montessori-Gesamtschule. Dazu zählen Projekte und Bewerbungstrainings, um den Schülern den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern.

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Sabine Micevic

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  • Informationen zum Konzern

    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von rund 13,6 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 2,6 Milliarden €.

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.