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Pressemitteilung

Evonik auf der ACHEMA 2012

Essen, 11. Juni 2012

Halle 5.1 (Mechanische Trennverfahren), Stand D18
Halle 9.1 (Anlagenbau), Stand B65
Halle 9.2 (Forschung und Innovation), Stand D40

Wenn die ACHEMA als weltweit größte Chemiemesse vom 18. bis zum 22. Juni in Frankfurt ihre Tore öffnet, ist Evonik gleich mit drei Ständen vertreten – in den Hallen Forschung und Innovation, Anlagenbau sowie Mechanische Trennverfahren. "Innovation hat bei Evonik viele Facetten", sagte Dr. Peter Nagler, Chief Innovation Officer von Evonik und Leiter des Bereichs Corporate Innovation Strategy & Management, zur Begründung. "Sie umfasst zum Beispiel Produkte und Verfahren, Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle oder den effizienten Betrieb unserer Standorte. Das spiegelt sich in den drei Messeständen wider."

Mechanische Trennverfahren

Die Präsentation in Halle 5.1 dreht sich um die neuen Membranen DuraMem® und PuraMem®, die Evonik derzeit erfolgreich im Markt einführt. Zum Einsatz kommen die Membranen in der sogenannten organophilen Nanofiltration (OSN), einer noch jungen Technologie, die eine besonders leistungsfähige Stofftrennung in organischen Lösungsmitteln ermöglicht. Mit dieser Technologie lassen sich zum Beispiel Produkte besonders schonend reinigen, homogene Katalysatoren zurückgewinnen, Lösungsmittel wiederaufbereiten oder natürliche Öle verarbeiten. Zu den Vorteilen der organophilen Nanofiltration mit Membranen von Evonik gehören geringere Kosten für Rohstoffe, geringerer Energieverbrauch und eine höhere Ausbeute dank Flüssigkeitstrennung bei Raumtemperatur.

Anlagenbau: Neues Verfahren zur Kühlwasserdesinfektion

Mit einem neuen Verfahren auf Basis von Chlordioxid hat Evonik die Biozidbehandlung von Kühlwasser sicherer und wirtschaftlicher gemacht. Durch ein intelligentes Reaktorkonzept haben die Fachleute des Geschäftsbereichs Site Services von Evonik die Vorteile von Chlordioxid nutzbar gemacht und die Nachteile überwunden: Chlordioxid ist gut wirksam gegen Mikroorganismen, löst Biofilme und führt nicht zur

Bildung chlororganischer Verbindungen. Allerdings ist das wasserlösliche Gas in hohen Konzentrationen giftig und explosiv. In dem von Evonik entwickelten Verfahren wird Chlordioxid direkt am Ort der Verwendung erzeugt und ohne Zwischenlagerung sofort dem zu behandelnden Kühlwasser zugefügt. Damit ist sicher gestellt, dass unbeabsichtigt freigesetztes Chlordioxid direkt durch das umgebende Kühlwasser aufgefangen wird. Die Technologie wird bereits in zahlreichen Anlagen in Europa – auch außerhalb des Evonik-Konzerns – erfolgreich eingesetzt.

Anlagenbau:
Freiarbeitssicherheitsraum für Labore und Technika

Eine weitere Neuentwicklung der Einheit Site Services ist der Safety Cube®, eine besonders flexible und kostensparende Einhausung für Labor- und Technikumsanwendungen. Dieser Freiarbeitssicherheitsraum ist durch Schiebetüren begehbar und gewährleistet während des Versuchs einen kontinuierlichen Gasabzug. In der Regel wird der Safety Cube® mit einer Luftstromüberwachungseinheit ausgestattet. Im Fall einer Prozessstörung kann Alarm ausgelöst und die Energie- und Gasabfuhr können abgesperrt werden. Die Wände eines Safety Cube® können bei Bedarf auch als Schallschutzwände eingesetzt werden, falls lärmende Equipments wie zum Beispiel Kugelmühlen zum Einsatz kommen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Variabilität hinsichtlich der Geometrie der Einhausung. Vor diesem Hintergrund kann die Gefährdungsanalyse individuell festgelegt werden – als Folge davon können die Luftbedarfe reduziert und somit Energie eingespart werden.

Die Site Services von Evonik präsentieren sich auf der ACHEMA in Halle 9.1 mit ihren vier Geschäftsgebieten Ver- und Entsorgung, Logistik, Technischer Service und Standortmanagement sowie der Ausbildung und ihrem Standortmarketing.

Forschung und Innovation

Evonik hat im vergangenen Jahr 365 Millionen € in Forschung und Entwicklung investiert, acht Prozent mehr als im Jahr 2010. In rund 450 Projekten arbeitet das Unternehmen an neuen oder verbesserten Produkten, Herstellungsverfahren und Anwendungen. Mehr als die Hälfte davon soll in den kommenden zwei Jahren realisiert oder zur Marktreife gebracht werden. Ein Beispiel ist die Kommerzialisierung der Lithium-Ionen-Technologie, die ab diesem Jahr im neuen ESmart der Daimler AG serienmäßig eingesetzt werden soll.

Ein Blick auf diese Technologie ermöglicht der "Wind Explorer", ein zweisitziges Elektromobil, das Evonik auf der ACHEMA in Halle 9.2 präsentiert und das im September 2011 mit dem internationalen Umweltpreis ÖkoGlobe 2011 in der Kategorie "Ökologisches Konzeptfahrzeug" ausgezeichnet wurde. Ausgerüstet mit Lithium-Ionen-Technologie der Evonik-Tochter Li-Tec Battery fährt der Wind Explorer mit einer Batterieladung rund 400 Kilometer weit. Da die Karosserie überwiegend aus einem Kohlefaserverbund mit dem Strukturschaum ROHACELL® von Evonik besteht, wiegt der Zweisitzer nur 200 Kilogramm. Den Namen Wind Explorer trägt das Elektromobil, weil die Akkus je nach Windsituation über eine mobile Windkraftanlage oder über das herkömmliche Stromnetz aufladen werden können. Ende Januar 2011 hatten die beiden deutschen Extremsportler Dirk Gion und Stefan Simmerer auf einer 17-tägigen Pionierfahrt Australien mit dem von Wind und Lithium-Ionen-Batterien angetriebenen Elektrofahrzeug durchquert.

Vielfältige Perspektiven für den Nachwuchs

Damit das Unternehmen zu jeder Zeit auf gut qualifizierte Mitarbeiter zählen kann, bildet Evonik in Deutschland in mehr als 40 anerkannten Ausbildungsberufen an zahlreichen Standorten aus. Angehende Azubis können sich am Stand der Site Services in Halle 9.1 über das umfangreiche Angebot an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen informieren.

Was Evonik als Arbeitgeber zu bieten hat, davon können sich vor allem Naturwissenschaftler und Ingenieure ein Bild in Halle 9.2 machen. Ob Student, engagierter Einsteiger oder Young Professional: Als weltweit aktives Unternehmen bietet Evonik vielfältige Karriereperspektiven. Da das Unternehmen in Forschung und Entwicklung eng mit Hochschulen und Forschungsinstituten zusammen arbeitet, bietet es jungen Forschern im Team mit erfahrenen Experten die Gelegenheit, an neuen Produkten mitzuarbeiten und Neuheiten systematisch voranzutreiben.

Studenten haben zum Beispiel im Student Consulting Projekt von Evonik die Möglichkeit, ihr technisches Wissen in der Praxis anzuwenden, in Fragestellungen der Marktanalyse einzutauchen und Erfahrungen im Projektmanagement zu sammeln. Zudem wird Evonik im Studienjahr 2011/2012 zehn Hochschulen mit insgesamt 150 Deutschlandstipendien unterstutzen. Diese Stipendien, die der Bund in Partnerschaft mit privaten Stiftern realisiert, sollen dem Fachkräftemangel entgegenwirken und mehr junge Menschen zu einem Hochschulabschluss ermutigen.

Kontakt

Dr. Karin Aßmann

Communication Services

  • Informationen zum Konzern

    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 14,5 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 2,8 Milliarden €.

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.