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Pressemitteilung

Evonik wird in Marl Anlage für Produkte für Kleb- und Dichtstoffe bauen

Essen, 30. Juni 2011
  • Evonik erweitert seine Produktpalette der flüssigen Polybutadiene um eine funktionalisierte Variante (HTPB)

  • Inbetriebnahme der Anlage im Herbst 2012 geplant 

  • Position im Kleb- und Dichtstoffmarkt soll weiter gestärkt werden

  • Anwendungen im Fahrzeugleichtbau und bei Isolierverglasung sparen Energie

Evonik Industries wird in Marl eine Anlage zur Herstellung von funktionalisiertem Polybutadien bauen. Dieses flüssige Polybutadien (HTPB) findet hauptsächlich in Dichtmassen für Isolierglasfenster sowie in Klebstoffen für den Fahrzeugbau Verwendung. Mit der Anlage, die im Herbst 2012 in Betrieb gehen soll, wird Evonik erstmals auch hydroxyl-funktionalisiertes Polybutadien seinen Kunden in der Kleb- und Dichtstoffindustrie anbieten können.

Evonik wird HTPB unter dem Markennamen POLYVEST® HT vermarkten und ergänzt damit seine Produktpalette der Polybutadiene um eine weitere funktionalisierte Variante. Dr. Thomas Haeberle, im Vorstand von Evonik verantwortlich für das Segment Resource Efficiency, sagt: "Wir wollen damit unsere Position als Lösungsanbieter für nachhaltige Produkte für die Kleb- und Dichtstoffindustrie stärken."

Evonik ist bereits heute ein bedeutender Hersteller flüssiger unfunktionalisierter Polybutadiene. Dr. Ulrich Küsthardt, Leiter des Geschäftsbereichs Coatings & Additives, sagt: "Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung bei der Produktion von Polybutadien und unserer Kundennähe im Kleb- und Dichtstoffmarkt sehen wir gute Chancen für einen erfolgreichen Eintritt in den HTPB-Markt."

"Der Bedarf nach Produkten, die dazu beitragen, Ressourcen effizienter zu nutzen, ist hoch", betont Haeberle. Doppel- und Dreifachverglasung im Fensterbau, bei denen hydroxyl-funktionalisiertes Polybutadien für die Dichtmassen genutzt wird, sorgt für eine verbesserte Isolierung im Hausbau. In Klebstoffen für den Fahrzeugbau, die unterschiedliche Materialien und Composites miteinander verkleben, trägt HTPB dazu bei, Kunststoffe im Automobilbau effizient und sicher einsetzen zu können. Die Gewichtsreduktion der Fahrzeuge durch den vermehrten Einsatz von Kunststoff führt zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch.

Mit der Investition in die Anlage erweitert Evonik das bestehende Leistungsportfolio aus Polyestern, Polymethacrylaten, amorphen Poly-alpha-Olefinen und Polybutadienen für die Kleb- und Dichtstoffindustrie. Der Konzern ist damit in der Lage, Lösungen für verschiedenste Anwendungen in diesem Markt aus einer Hand anzubieten.

Kontakt

Dr. Edda Schulze

Pressesprecherin

  • Informationen zum Konzern

    Evonik ist der kreative Industriekonzern aus Deutschland. In unserem Kerngeschäft Spezialchemie sind wir eines der weltweit führenden Unternehmen.
    Darüber hinaus halten wir Beteiligungen in der Energie und bei Wohnimmobilien. Kreativität, Spezialistentum, Verlässlichkeit und kontinuierliche Selbsterneuerung bestimmen die Leistungskraft unseres Unternehmens.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 34.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 13,3 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 2,4 Milliarden Euro.

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.