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Pressemitteilung

Gemeinsames Zukunftsmodell für Evonik Immobilien und THS

Essen, 15. Juni 2010

Essen/Hannover. Die Vorstände von IG BCE und Evonik Industries haben am 14.6.2010 Gespräche zur Zusammenführung von Evonik Immobilien und THS gestartet. Im Laufe des Jahres wird ein gemeinsames Zukunftsmodell für die Gesellschaften entwickelt.

Mit der Zusammenführung der Immobilienaktivitäten kann das drittgrößte deutsche Wohnungsunternehmen geschaffen werden, welches über eine gute Marktposition und ein effizientes qualitatives Management zu einem führenden Unternehmen mit hohem Wachstumspotential weiterentwickelt werden kann.


IG BCE und Evonik Industries haben sich auf folgende Grundsätze für die weiteren Verhandlungen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit verständigt:

 IG BCE und Evonik sehen die demografische Entwicklung und sich daraus entwickelnde Formen des Zusammenlebens als auch die sorgfältige Entwicklung und Pflege von Stadtteilen und Quartieren für die Ausrichtung der Unternehmenspolitik als strategisch bedeutsam an.

 Das Immobiliengeschäft von Evonik Immobilien und THS bleibt den sozialen Anforderungen von Mietern und Beschäftigten für eine nachhaltige, Substanz erhaltende Wohnungsbewirtschaftung besonders verpflichtet.

 Das Immobiliengeschäft von Evonik Immobilien und THS soll weiterhin eine kontinuierliche Instandhaltung und eine vor allem energetische Modernisierung verfolgen, um ihre Wohnungsbestände nachhaltig in hoher Qualität zu erhalten.

 Die mit der RAG/DSK in Anlehnung an die Richtlinien der GSB (Gesellschaft zur Sicherung von Bergmannswohnungen mbH) getroffenen Vereinbarungen hinsichtlich Mietanpassung und Privatisierung bleiben unverändert.

Die bestehenden Vertragsverhältnisse mit den Mietern und die Belegungsrechte der Belegschaftsvertretungen werden unverändert fortgeführt.

 Gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern werden Konzepte entwickelt, die eine sozialverträgliche und geordnete Personalentwicklung sicherstellen.

Für den Fall unabdingbar notwendiger Personalanpassungen gelten die Grundsätze der Beschäftigungssicherung und der Sozialverträglichkeit. Dabei soll der Rahmensozialplan Evonik Anwendung finden.

Betriebsbedingte Kündigungen werden ausgeschlossen.

 Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie bleibt Tarifpartner und wird die erforderlichen tarifpolitischen Rahmenbedingungen vereinbaren.

Die bestehenden Gremienstrukturen bleiben erhalten. Bei sich ergebenden gesellschaftsrechtlichen Veränderungen bleibt die Qualität der Mitbestimmung mit paritätischen Aufsichtsgremien, einem Arbeitsdirektor in der Geschäftsführung und den betrieblichen Mitbestimmungsstrukturen erhalten.

 Die Zusammenführung der Immobilienaktivitäten schließt die Dienstleistungsgesellschaften mit ein.

 Als erster Schritt ist vorgesehen, bei der Bewirtschaftung der Immobilienbestände enger zusammen zu arbeiten.

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Kontakt

Barbara Müller

Leiterin Konzernpresse

Christian Hülsmeier

IG-BCE-Hauptvorstand

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.