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Vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal über Erwartung – Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 angehoben

Evonik hat im zweiten Quartal 2018 das bereinigte EBITDA auf 742 Millionen € (Vorjahr: 640 Millionen €) gesteigert.

Evonik hat im zweiten Quartal 2018 das bereinigte EBITDA auf 742 Millionen € (Vorjahr: 640 Millionen €) gesteigert. Zu diesem deutlichen Anstieg trugen alle drei Chemie-Segmente mit ihrer sehr guten operativen Geschäftsentwicklung bei: Alle drei Segmente konnten sowohl das bereinigte EBITDA als auch die EBITDA-Marge gegenüber dem Vorjahresquartal steigern.

Der Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal auf 3,9 Milliarden €, maßgeblich durch gestiegene Absatzmengen sowie höhere Verkaufspreise (Vorjahr: 3,6 Milliarden €). Das bereinigte Konzernergebnis betrug 354 Millionen €, das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,76 €. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 19,2 Prozent und liegt damit um rund
1,5 Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum.

Das bereinigte EBITDA und bereinigte Ergebnis je Aktie liegen damit deutlich über den aktuellen Markterwartungen (Analysten-Konsensus: 691 Millionen €, 0,70 € je Aktie). Daher ist Evonik verpflichtet, vorläufige Zahlen zu veröffentlichen. Die endgültigen Geschäftszahlen legt Evonik am 2. August 2018 vor.

„Wir setzen unsere Strategie weiter konsequent um“, sagt Vorstandschef Christian Kullmann. „Dies spiegelt sich nun auch mehr und mehr in unserer operativen Geschäftsentwicklung wider. Neben der weiterhin robusten Nachfrage in unseren Wachstumskernen tragen erste sichtbare Erfolge aus unserem Programm zur Senkung der Kosten in Verwaltung und Vertrieb zum starken Quartalsergebnis bei.“

Im ersten Halbjahr erwirtschaftete Evonik bei einem Umsatz von 7,5 Mrd. € ein bereinigtes EBITDA von 1,4 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz um 4 Prozent und das bereinigte EBITDA um 15 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich von 17,0 Prozent auf 18,8 Prozent.

Auch bei der Entwicklung des Free Cashflow ist Evonik auf einem guten Weg: Im Gegensatz zum Vorjahr (H1 2017: -135 Millionen €) war der Free Cashflow im ersten Halbjahr 2018 positiv.

Ausblick angehoben

Nach dem sehr guten Verlauf des ersten Halbjahres erhöht Evonik den Ausblick für das Gesamtjahr 2018 und erwartet nun ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,6 und 2,65 Milliarden €. Bisher hatte das Unternehmen mit einem bereinigten EBITDA zwischen 2,4 und 2,6 Milliarden € gerechnet.

Angehoben wird zugleich der Ausblick für den Free Cashflow: Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Evonik nun einen spürbar höheren Free Cashflow gegenüber dem Vorjahr. Bisher hatte Evonik einen leicht höheren Free Cashflow prognostiziert.

Entwicklung in den Segmenten

Das Segment Resource Efficiency setzte seine äußerst stabile und profitable Entwicklung im zweiten Quartal fort. Der Umsatz erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,5 Milliarden € (Vorjahr: 1,4 Milliarden €), während das bereinigte EBITDA mit 366 Millionen € rund 15 Prozent über dem Vorjahresquartal lag (Vorjahr: 318 Millionen €). Die bereinigte EBITDA-Marge im Segment erhöhte sich um 1,4 Prozentpunkte auf hervorragende 24,7 Prozent. Das Segment profitierte von einer insgesamt hohen Anlagenauslastung und einer weiterhin hohen Nachfrage nach Kieselsäuren (Silica), Hochleistungskunststoffen unter anderem für den Leichtbau (High Performance Polymers) sowie nach wasserbasierten, umweltfreundlichen Farben und Lacken aus dem Geschäftsgebiet Coating Additives.

Mit 1,2 Milliarden € lag der Umsatz des Segments Nutrition & Care leicht über Vorjahr (Vorjahr: 1,2 Milliarden €). Das bereinigte EBITDA stieg um 10 Prozent auf 222 Millionen € (Vorjahr: 201 Millionen €). Das Segment konnte die bereinigte EBITDA-Marge deutlich auf 18,7 Prozent (Vorjahresquartal: 17,3 Prozent) steigern. Dazu trugen eine konsequente Ausrichtung auf höhermargige Produkte, die erfolgreiche Weitergabe gestiegener Rohstoffkosten sowie eine konsequente Reduktion der Kosten vor allem in den Bereichen Animal Nutrition und Baby Care bei. Im Geschäft mit Aminosäuren für die Tierernährung zeigte sich das Marktumfeld im Laufe des Berichtsquartals robust. Die Verkaufsmengen entwickelten sich positiv und lagen über dem Vorjahresquartal. Die Verkaufspreise setzen ihren bereits zum Jahresbeginn sichtbaren Stabilisierungstrend weiter fort. Einen deutlichen Umsatzanstieg erzielte auch das Geschäft mit Personal Care-Produkten, das von einem deutlich höheren Mengenabsatz bei einem verbesserten Produktmix profitierte. Auch das Health Care-Geschäft und die Polyurethanschaum-Additive setzten ihre erfreuliche Geschäftsentwicklung fort.

Der Umsatz des Segments Performance Materials lag im zweiten Quartal bei 1,0 Milliarden € und damit 13 Prozent über Vorjahr. Ursächlich hierfür waren die anhaltend hohen Verkaufspreise im Methacrylate-Geschäft sowie ein verbessertes Marktumfeld bei Performance Intermediates. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich auf 196 Millionen € (Vorjahr: 168 Millionen €). Das Segment Performance Materials konnte die bereinigte EBITDA-Marge auf 19,1 Prozent verbessern (Vorjahr: 18,5 Prozent).