Suche
© anyaberkut/fotolia
© anyaberkut/fotolia
Produkte & Lösungen

Formschöner Sonnenschutz

Hitze, Sand, Staub, Cremes – eine Sonnenbrille muss schon so einiges aushalten. Hochleistungskunststoffe von Evonik sind für Hersteller, Verkäufer und Träger von Sonnenbrillen ein echter Lichtblick.

Nicht nur im Sommerurlaub muss die Sonnenbrillen so einiges aushalten: Meerwasser, Sonnencreme, Hitze und Co. beanspruchen das Material ebenso wie Staub, Sand und Stürze. Außerdem soll sie gut aussehen, wirksam vor UV-Licht schützen und bei aller Eleganz robust sein – andernfalls geht es an die Gesundheit oder ans Geld. Für die Hersteller von Sonnenbrillen bedeutet diese eine besondere Herausforderung.

Hochleistungskunststoffe wie zum Beispiel TROGAMID® von Evonik sind darauf fokussiert, all diese Anforderungen zu erfüllen. "Tatsächlich ist unser High-End-Werkstoff für Designer optimal", erklärt Uwe Kannengießer von Evonik. "Er lässt ihnen große Gestaltungsfreiheiten: Das Material ist flexibel und andererseits extrem widerstandsfähig.“ Der Werkstoff ist transparent, lässt sich aber in jeder erdenklichen Farbe kolorieren. Er ist biegsam und gleichzeitig nahezu unzerstörbar und lässt sich sehr filigran verarbeiten.

Sonnenbrillen aus "kugelsicherem" Kunststoff

Hier zeigt sich, wie flexibel das Material ist. Mit TROGAMID® halten übrigens nicht nur Sonnen-, sondern auch Sport- und Skibrillen ordentlich was aus.
Hier zeigt sich, wie flexibel das Material ist. Mit TROGAMID® halten übrigens nicht nur Sonnen-, sondern auch Sport- und Skibrillen ordentlich was aus.

Wie robust der Kunststoff von Evonik ist, haben auch Versuche beim TÜV Rheinland gezeigt. Dort ließen Prüfer in Testreihen Stahlkugeln auf die TROGAMID®-Gläser prallen – ohne Beschädigungen anzurichten. Solche Versuche sind wichtig, um zu klären, wie bruchsicher die Brillen zum Beispiel beim Sport sind. Denn da kann es leicht passieren, dass mal ein Ball auf die Brille prallt. Glasbruch oder splitternde Kunststoffgläser wären fatal. Wer hier allerdings spart und nur billige Plastik-Brillen kauft, kann mehr Schaden als Nutzen anrichten. Zum einen sind sie meist schon nach kurzer Zeit spröde und damit steigt die Verletzungsgefahr. Zum anderen weisen Sonnenbrillen aus einfachen Materialien meist keinen ausreichenden UV-Schutz auf. Hochwertige Kunststoff-Materialien sind deshalb auch hier eine gute Möglichkeit. „TROGAMID® macht im Alltag einfach keine Probleme. Er ist, wie wir sagen, trouble-free“, sagt Kannengießer schmunzelnd.

Durchblick beim Sonnenbrillenkauf: 10 Tipps

1. UV-Filter

UV-Licht schädigt die Augen. Aber Vorsicht: Nicht die am dunkelsten gefärbten Gläser (Tönungsstärke) schützen am besten, sondern die Sonnenbrillen-Gläser, die aus hochwertigem Material mit einem eingebauten UV-Filter gefertigt sind.

2. Tönungsstärke

Sonnenbrillen sind je nach Stärke der Tönung für unterschiedliche Tätigkeiten geeignet und werden in so genannte Blendschutzkategorien von 0 bis 4 eingeordnet. Kategorie 2 ist für den Sommer in Deutschland geeignet; Kategorie 3 für den Süden; Kategorie 4 fürs Skifahren – nicht aber für den Straßenverkehr.

3. Größe der Gläser

Gläser sollten so groß sein, dass sie die Augen vor seitlich, von oben oder durch Reflektion von unten einfallenden Sonnenstrahlen schützen.

4. Farbe der Gläser

Braune und graue Gläser verfälschen Farbe am wenigsten. Bei allen anderen Glastönungen braucht das Auge eine gewisse Reaktionszeit, um die Farbe wieder neutralisieren zu können.

5. Qualität von Sonnenschutzgläsern

Hochwertige Gläser weisen keine Schlieren, Blasen oder Einschlüsse auf. Minderwertige Gläser können zu Kopfschmerzen und Schwindel führen.

6. CE-Kennzeichen

Sonnenbrillen in Europa müssen das CE-Zeichen tragen. Es ist ein Hinweis auf die Güte und den UV-Schutz, reicht aber nicht aus, um eine hochwertige Brille erkennen zu können. Die Optikerverbände verweisen darauf, dass es leicht gefälscht werden kann.

7. Sonnenbrillen und Autofahren

Wer viel Auto fährt, sollte darauf achten, dass Fassung und Bügel der Sonnenbrille möglichst schmal gearbeitet sind, damit sie das Gesichtsfeld nicht einschränken. Fehlsichtigkeit sollte auch mit der Sonnenbrille korrigiert werden. Die Blendschutzkategorie muss unter 4 liegen.

8. Sonnenbrille je nach Tätigkeit

Beim Wintersport benötigen Sie eine andere Brille als am Strand, beim Segeln oder Surfen. Schnee z.B. reflektiert mehr als 90 Prozent der Sonnenstrahlung.

9. polarisierende Wirkung

Diese verhindert – vereinfacht ausgedrückt – die sichtbare Spiegelung des Sonnenlichts auf glatten Oberflächen. Beispiel: Angler sehen mit einer guten polarisierenden Sonnenbrille den Fisch unter der Wasseroberfläche, nicht aber den Himmel und die Bäume, die reflektiert werden.

10. fachmännische Anpassung

Damit keine schädlichen UV-Strahlen zum Beispiel seitlich an der Sonnenbrille vorbei ins Auge gelangen, muss die Fassung der Kopfform individuell angepasst werden. Wichtig ist, bei der Anpassung Schläfenbreite, Abstand der Augen und Position der Ohren zu berücksichtigen.