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1889, Baubeginn des Standorts Essen-Goldschmidtstraße
1889, Baubeginn des Standorts Essen-Goldschmidtstraße
Konzerngeschichte

Vor 130 Jahren - 1889

Baubeginn in Essen

Um näher an ihren Märkten zu sein, begann die Chemische Fabrik Th. Goldschmidt 1889 mit der Verlagerung ihres Betriebes von Berlin nach Essen.

Entzinntes Blech für die Stahlindustrie sowie Hilfsmittel für die Seidenweberei und Textilindustrie – um diese Produkte näher an ihren Märkten herstellen zu können, begann die Chemische Fabrik Th. Goldschmidt mit der Verlagerung ihres Betriebes von Berlin nach Essen. Nach dem Ankauf eines verkehrsgünstig gelegenen Geländes nördlich der Stadt aus dem Besitz des Bankhauses Erben F. W. Waldthausen wurden am 22. Juli 1889 die Bauarbeiten am Salkenbergsweg 18 aufgenommen.


Die Konzessionierung hatte drei Tage zuvor – am 19. Juli – stattgefunden. Um die Betriebsgenehmigung zu erlangen, waren einige behördliche Auflagen zu erfüllen. Dazu zählten auch die Verbote, die ansässige Bevölkerung durch Abgase zu beeinträchtigen sowie auf dem Firmengelände „feste oder flüssige Firmenabgänge“ ungeregelt in den Boden zu leiten. Die Fläche des ersten Essener Werksgeländes entsprach etwa einem Zehntel des heutigen Geländes. Aus diesen bescheidenen Anfängen entstand im Laufe der Zeit der moderne Standort Essen/Goldschmidtstraße von Evonik Industries.