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Pharmazeutische Wirkstoffe

Evonik stellt Erweiterung seiner Auftragsfertigungskapazitäten für pharmazeutische Wirkstoffe und komplexe Zwischenprodukte im Gesamtwert von 36 Millionen Euro fertig.

Evonik, ein weltweit führendes Unternehmen in der Auftragsfertigung pharmazeutischer Wirkstoffe und komplexer Zwischenprodukte, hat den Ausbau seiner Auftragsfertigungs-kapazitäten in den USA und Europa im Gesamtwert von 36 Millionen Euro abgeschlossen. An verschiedenen Evonik-Produktionsstandorten wurden im vergangenen Jahr innovative Technologien wie hochpotente Wirkstoffe (HPAPI), Fermentation, PEGs und mPEGs sowie eine Pilotanlage für das Upscaling von kontinuierlichen Prozessen implementiert bzw. verbessert.

„Wir wollen unsere Kunden dabei unterstützen, innovative Moleküle mit komplexen Herstellungsverfahren auf den Markt zu bringen. Dabei sind Kompetenz, Flexibilität und eine globale Aufstellung von großer Bedeutung“, sagt Dr. Jean-Luc Herbeaux, Senior Vice President und Leiter des Geschäftsgebiets Health Care von Evonik. „Evonik wird auch in Zukunft ein führender Anbieter von Spitzentechnologien sein, die die Industrialisierung und Vermarktung dieser hochspezialisierten Produkte ermöglichen.“

Am Standort Hanau wurde kürzlich eine neue modulare cGMP-Anlage für die kontinuierliche Prozessführung, eine Pilotanlage für die Auftragssynthese von hochreinen PEGs und mPEGs für pharmazeutische Anwendungen, sowie eine cGMP-Produktionseinheit für die Produktion von HPAPI und Ultra-HPAPI in kleinem Maßstab in Betrieb genommen.

An den Standorten in Tippecanoe (Indiana, USA) und Hanau (Deutschland) hat Evonik seine Kapazitäten zur Herstellung von HPAPI im kleinen, mittleren und großen Maßstab erweitert. Das Unternehmen ist nun nicht nur der weltweit größte Hersteller von hochpotenten pharmazeutischen Wirkstoffen, sondern auch in der Lage, verschiedene HPAPI-Projekte gleichzeitig bis zu einem Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) von 5ng/m³ durchzuführen.

In der Slowakei ist eine neue, flexible Pilotanlage zur Aufarbeitung und Produktisolierung für Fermentationsprojekte entstanden. Damit zählt der Standort zu einem weltweiten Netzwerk mit sechs Anlagen, die mikrobielle Fermentationsprojekte von der Stammentwicklung bis zur kommerziellen Herstellung unterstützen.

„Um die Bedürfnisse unserer Kunden zu bedienen, werden wir weiterhin fortschrittliche Technologien in unserem globalen Netzwerk einsetzen“, sagt Dr. Andreas Meudt, Vice President und Leiter der Exklusivsynthese bei Evonik. „Auch unser Qualitätsbewusstsein und unsere Kompetenz im Hinblick auf gesetzliche Anforderungen entwickeln wir laufend weiter. Unsere Anlage in Tippecanoe verzeichnete sechs FDA-Inspektionen in Folge ohne Beanstandungen (keine 483-er). Auf diese Weise geben wir unseren Kunden Sicherheit.“

Das Exklusivsynthese-Team von Evonik wird vom 9. bis 11. Oktober am Stand 9K20 auf der CPhI Worldwide in Madrid (Spanien) vertreten sein. Um einen Termin zu vereinbaren, wenden Sie sich bitte an: healthcare@evonik.com.

Darüber hinaus wird Evonik gemeinsam mit Chemical and Engineering News (C&EN) am 23. und 30. Oktober ein Webinar zu kontinuierlichen Prozessen abhalten. Registrierungen können auf http://cenm.ag/evonikwebinar vorgenommen werden.