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Konzerngeschichte

Transparente Musik

1938 nutzten Dr. Otto Röhm und sein Team PLEXIGLAS® für den Bau von Musikinstrumenten.

Dass mit PLEXIGLAS® nicht nur Oberlichtscheiben für Omnibusse hergestellt werden konnten, ahnten Dr. Otto Röhm und seine Mitarbeiter bereits in den Anfangsjahren des Produkts. Und so probierten sie auf der Suche nach Anwendungsmöglichkeiten alles aus, was ihnen in den Sinn kam. Schließlich kam der Musikfreund Otto Röhm auf die Idee, PLEXIGLAS® für den Bau von Musikinstrumenten zu verwenden. Den Anfang machte eine Geige, es folgten weitere Streich- und zahlreiche Blasinstrumente wie eine Flöte, die zusammen mit der Geige bei der Weltausstellung 1937 in Paris vorgestellt wurden. Die Tonqualität der aus PLEXIGLAS® hergestellten Instrumente wurde von den Fachleuten als hervorragend beurteilt. Otto Röhm ließ die Musikinstrumente nicht nur von einzelnen Künstlern spielen, sondern begeisterte auch Orchester und Musikgruppen dafür. Dazu gehörte das bekannte Lutz-Quartett, das im Juni 1938 in den Ateliers der Ufa Filmgesellschaft ein Konzert mit Instrumenten aus PLEXIGLAS® gab. Die Musiker, bestehend aus zwei Geigen, einem Cello und einer Bratsche, verstärkt durch Klarinette, Böhmflöte und Oboe, boten ein Menuett von Puccini und eine Komposition für Quartett und Bläser. Das Konzert wurde für die Tonfilm-Wochenschau aufgenommen und in Kinos gezeigt.