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Konzerngeschichte

Besser Bahnfahren

Mitte der 20er Jahre machte die nach dem so genannten Thermit-Verfahren entwickelte Schienenschweißung das Bahnfahren sicherer und bequemer. Entwickelt wurde die neue Technik am in Essen.

Die in Essen – am heutigen Standort Goldschmidtstraße – entwickelte Schienenschweißung nach dem so genannten Thermit-Verfahren hatte sich Mitte der 1920er Jahre global bei den Straßenbahnen etabliert. Im Gegensatz dazu hatten große Staatsbahnen der Schienenschweißung lange skeptisch gegenüber gestanden.

Erst gute Ergebnisse auf einer drei Kilometer langen Versuchsstrecke im Schlüchterner Tunnel zwischen Frankfurt und Fulda sorgten für ein Umdenken. Im Januar 1928 bestellte die Deutsche Reichsbahngesellschaft auf einen Schlag 60.000 Schweißportionen und 60 Schweißapparaturen. Dadurch und durch eine Verlängerung der Schienen auf bis zu 30 Meter wurde das Eisenbahnfahren in Deutschland in den in den folgenden Jahren deutlich komfortabler und sicherer.