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Resource Efficiency

Mit uns machen biobasierte Rohstoffe eine gute Figur

Biobasierte Kunststoffe helfen, CO2-Emissionen zu verringern und den Klimawandel zu bremsen. Längst punkten die grünen Kunststoffe auch jenseits technischer Anwendungen – zum Beispiel in der Mode-Industrie.

Was wir machen:

Evonik hat 2018 annähernd eine Million Tonnen nachwachsender Rohstoffe eingesetzt – ihr Anteil an der gesamten Rohstoffbasis lag damit bei 9,7 Prozent.

Ein ganz besonderes Beispiel für ein vollständig biobasiertes Produkt sind Polyamid-Fasern, die der italienischer Hersteller Fulgar aus dem Hochleistungskunststoff VESTAMID® Terra von Evonik spinnt. aus dem Hochleistungskunststoff VESTAMID® Terra von Evonik gesponnen werden. Das Bemerkenswerte an ihnen: Die innovativen Fasern lassen sich in allen Textilanwendungen verarbeiten. Aus ihnen kann ein italienischer Designerstoff für Abendkleider ebenso entstehen wie funktionelle Sportbekleidung oder strapazierfähige Polstermaterialien.

Denn die Hightech-Textilfasern bieten beides: maximalen Tragekomfort und unübertroffene Leistung. Sie sind extrem leicht, dehnbar und atmungsaktiv. Verarbeitet zu hochwertigen Stoffen wirken sie dank dauerhaft natürlicher bakteriostatischer Eigenschaften geruchshemmend. Zudem trocknen sie schnell und sind bügelfrei.

Hergestellt wird VESTAMID® Terra aus den Samen der Rizinuspflanze. Das daraus gewonnene Öl hat eine ungewöhnlich homogene Zusammensetzung und eignet sich daher besonders gut für chemische Synthesen.

Aber auch aus Sicht der Nachhaltigkeit ist die Pflanze ideal: Da sie längere Dürreperioden überstehen kann, wird sie in trockenen Gebieten angebaut, die sonst zu keiner anderen Form der Landwirtschaft bestimmt sind. VESTAMID® Terra hat deshalb keinen nachteiligen Einfluss auf die menschliche Nahrungskette – anders als verschiedene andere Biopolymere, deren zugrunde liegende Naturprodukte auf landwirtschaftlichen Flächen gedeihen.

Derzeit gibt es zwei Varianten von VESTAMID® Terra, die sich in ihrem Eigenschaftsprofil unterscheiden und Lücken im bisher zugänglichen Eigenschaftsspektrum von Polyamiden schließen: Ein Polyamid 610 und ein Polyamid 1010. Untersuchungen belegen, dass die biobasierten Polyamide insbesondere beim Treibhauspotenzial und beim Primärenergiebedarf positiv abschneiden. Sie sind langlebig, beständig und bieten weitere anspruchsvolle Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise in der Automobil- oder Sportindustrie.