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Keine Chance für Rost

Sie überqueren Flüsse, Täler, Straßen und Gleise, sind Wahrzeichen, Touristenattraktionen oder schlicht und einfach nur praktische Transportwege: Rund 140.000 Brücken gibt es in Deutschland, 40.000 davon befinden sich im Bereich von Autobahnen und Bundesstraßen.

Viele sind aus Stahlbeton - und alt. Fast jede zweite Brücke in den alten Bundesländern wurde in den 60er und 70er Jahren gebaut. Deshalb sind sie den heutigen Belastungen vor allem durch den stetig zunehmenden Schwerlastverkehr oft nicht mehr gewachsen: 2018 bekam jede achte Brücke von der Bundesanstalt
für Straßenwesen (BASt) die Note „nicht ausreichend“ bis „ungenügend“.

Neben dem Schwerlastverkehr ist der durch Nässe, Frost und Streusalz verursachte Rost der größte Feind von Brücken aus Stahlbeton. Und nicht nur von diesen: Der Rost frisst generell gerne an Bauten aus Stahlbeton, die im Winter mit Auftausalz belastetem Wasser in Berührung kommen. Ob Straßen, Parkhäuser oder Tiefgaragen - langfristig haben alle das gleiche Problem.

Normalerweise ist Stahlbeton ein sehr robuster Verbundwerkstoff und deshalb mit über 100 Millionen verbauten Kubikmetern im Jahr auch der wichtigste Baustoff Deutschlands: Der Beton besitzt eine hohe Druckfestigkeit, während Bewehrungsstäbe aus Stahl die Zugfestigkeit beisteuern. Allerdings haben diese Stahlstäbe eine große Schwäche: sie sind korrosionsanfällig. Feuchtigkeit und Streumittel sorgen für chemische Prozesse, die den Stahl rosten und den Beton bröckeln lassen. Die Folge sind aufwendige und kostspielige
Wartungsarbeiten. In den westlichen Industrieländern werden die Kosten durch Korrosion auf bis zu vier Prozent des Bruttosozialproduktes geschätzt.

Entsprechend groß ist das Interesse an Techniken zur Vermeidung von Korrosion. Hier können Bewehrungsstäbe aus glasfaserverstärktem Kunststoff auf Basis von VESTAMIN® R helfen, Brücken fit zu machen für die Zukunft. Denn die mit diesem hocheffizienten Härter aus dem Hause Evonik Resource Efficiency ausgestatteten Bewehrungen sind immun gegen Nässe und Streusalz oder andere Enteisungschemikalien, außerdem ist ihre Zugfestigkeit bis zu zweimal höher als bei Stahl, was ein gutes Gegengewicht zur hohen Druckfestigkeit des Betons darstellt. Des Weiteren müssen die Kunststoff-bewehrungen nicht mit einer dicken Betondeckung vor Korrosion geschützt werden, was die für das jeweilige Bauteil notwendige Betonmenge erheblich reduziert. Einsparungen beim Beton, geringere Wartungskosten,
längere Lebenszeit: Der Einsatz von VESTAMIN® R- Glasfaserkompositbewehrungen sorgt für einen echten Mehrwert.

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