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Verantwortung

Nachhaltigkeitsstrategie Evonik 2020+

Evonik will Treibhausgas-Emissionen halbieren

Evonik will seine absoluten Treibhausgas-Emissionen bis 2025 um 50 Prozent gegenüber 2008 reduzieren.

Das ist ein zentraler Bestandteil der neuen Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie Evonik 2020+, die sowohl eine klimaschonende Weiterentwicklung der eigenen Produktionsprozesse vorsieht, als auch eine Ausweitung des Angebots an Produkten mit besonderem Nachhaltigkeitsnutzen. Mit dem Bekenntnis zu den Beschlüssen des Pariser Klimaabkommens untermauert Evonik seinen Anspruch, Treiber bei der Lösung drängender Zukunftsfragen zu sein. Damit entspricht das Unternehmen auch dem Wunsch von immer mehr Kunden nach nachhaltigen Anwendungen.

„Wir erwirtschaften schon heute rund die Hälfte unseres Umsatzes mit Produkten und Lösungen, die nachweislich einen Beitrag zu verbesserter Ressourceneffizienz in der Anwendung leisten“, sagt Thomas Wessel, der im Vorstand von Evonik die Ressortverantwortung für das Thema Nachhaltigkeit wahrnimmt. „Perspektivisch wollen wir den Anteil solcher Produkte weiter ausbauen. Als Ermöglicher von Fortschritten in vielen anderen Branchen kommt der Spezialchemie eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz zu“.

Für entsprechende interne Anreize sorgt Evonik 2020+ mit der Einführung eines internen CO2-Preises. Damit sollen künftige Preisentwicklungen bei Emissionen schon heute in wichtigen Investitionsentscheidungen berücksichtigt werden. Thomas Wessel: „Ziel ist, Nachhaltigkeit unmittelbar in der Steuerung unseres Unternehmens zu verankern, von den Anreizsystemen, über unsere Innovationsprozesse, bis hin zu wichtigen Investitionen“.

Doch neue Ziele hat sich Evonik nicht nur beim Klima gesetzt. Auch Wasser steht als wesentliche Prozessressource im Fokus: Ob zu Kühlzwecken, als Prozesswasser oder in der Dampferzeugung – ohne Wasser geht es nicht in der Chemie. Deshalb soll ein weltweites Wassermanagementsystem die bisherigen Minderungsziele beim spezifischen Verbrauch ablösen. So entstehen auf die jeweiligen Evonik-Standorte individuell zugeschnittene Vorsorgepläne, die langfristig helfen sollen, Wasserstress vorzusorgen und zu vermeiden.

Auf der Produktseite weitet Evonik die ökobilanzielle Analyse seine Portfolios aus und nimmt dabei auch den Beitrag der eigenen Produkte und Lösungen zur Erreichung der UN Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) unter die Lupe. Mehr als 80 Prozent des Konzernumsatzes zahlen bereits positiv auf die 17 Zielkategorien der SDGs ein. Wesentlich für die Geschäftstätigkeit von Evonik sind insbesondere die folgenden 4 SDG: Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Gesundheit und Wohlergehen sowie sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen. Auf diese vier Ziele entfallen heute rund 60 Prozent des Konzernumsatzes von Evonik.