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Pressemitteilung
Corporate Press
5. Juli 2013

Vivawest und THS mit neuer stabiler Eigentümerstruktur

Gemeinsame Pressemitteilung Evonik, RAG Stiftung + IG BCE

  • Gesellschaftsrechtliche Zusammenführung von Vivawest und THS vollzogen
  • RAG-Stiftung, IG BCE, Evonik Pensionstreuhand e.V., RAG AG und Evonik Industries AG als Eigentümer
  • Neuer Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Helmut Linssen, Stellvertreter Ulrich Freese

Bereits zum 1. Januar 2012 haben Evonik und THS die Bewirtschaftung ihrer jeweiligen Wohnungsbestände gebündelt. Wie angekündigt sind die Vivawest GmbH und THS GmbH jetzt auch gesellschaftsrechtlich zusammengeführt und in eine neue, stabile Eigentümerstruktur überführt worden. Die entsprechenden Verträge wurden heute von den beteiligten Parteien unterzeichnet. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden der neuen Vivawest wurde Dr. Helmut Linssen bestellt, der Bundesschatzmeister und Mitglied des Präsidiums der CDU ist. Stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der neuen Vivawest ist Ulrich Freese, stellvertretender Vorsitzender der IG BCE.

Größter Anteilseigner nach der Zusammenführung ist die RAG-Stiftung mit 30 Prozent. Die IG BCE hat ihren bisherigen Anteil von 50 Prozent an der THS in die Vivawest eingebracht und hält jetzt 26,8 Prozent an der zusammengeführten Gesellschaft. Weitere 25 Prozent der Anteile hat Evonik in den Evonik Pensionstreuhand e.V. zur langfristigen Absicherung der Firmenrenten der Mitarbeiter eingebracht. Die RAG AG ist mit 7,3 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Seinen verbleibenden Anteil von 10,9 Prozent will Evonik wie geplant mittelfristig ebenfalls an verantwortungsvolle, langfristig orientierte Investoren abgeben.

Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung, sagte: "Die RAG-Stiftung hat zwei große Aufgaben: die Finanzierung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus abzusichern und für die Region neue Perspektiven jenseits der Kohle zu eröffnen. Die neue Eigentümerstruktur von Vivawest ist ganz in diesem Sinne. Damit erzielt die Stiftung als Anteilseigner Erträge, die wir derzeit für vergleichbar sichere Anlagen nicht bekommen würden. Gleichzeitig stärken wir die Zukunftsfähigkeit eines der größten deutschen Immobilienunternehmen im Herzen des Ruhrgebiets."

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE, betonte: "Die Interessen der 300.000 Mieter und unserer Mitglieder dürfen in keinem Fall unter die Räder geraten – das war in diesem Prozess von Beginn an unsere Richtschnur. Heute können wir feststellen: Wir haben unsere Ziele erreicht. Stabilität und Verlässlichkeit sind gewährleistet. Es entsteht ein Qualitätsunternehmen, das auf eine nachhaltige Bestandsentwicklung ausgerichtet ist."

Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, erklärte: "Ich freue mich, dass es uns gemeinsam mit allen Beteiligten gelungen ist, eine zukunftsweisende Lösung für die Immobilien zu erreichen. Für Vivawest bedeutet das langfristige Planungssicherheit; für Evonik den angekündigten nächsten Entwicklungsschritt hin zu einem lupenreinen Spezialchemieunternehmen."

Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG, sagte: "Die RAG hat auch nach Beendigung des Steinkohlenbergbaus wichtige Verpflichtungen einzuhalten. Für uns ist deshalb eine stabile Finanzsituation von entscheidender Bedeutung. Dazu benötigen wir auch rentable und zugleich langfristig sichere Finanzanlagen."

Robert Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vivawest, unterstrich: "Vivawest steht für eine Immobilienwirtschaft in der Balance von ökonomischer Leistungsfähigkeit und sozialer Verantwortung. Mit der neuen Eigentümerstruktur haben wir die Stabilität, diesen Kurs auch in Zukunft fortzuführen."

Rechtlicher Hinweis

Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.