Suche
Pressemitteilung
Corporate Press
17. April 2011

Evonik vereinbart Verkauf des Carbon Black-Geschäfts an Rhône Capital

• Bedeutsamer Schritt für Evonik zur Profilschärfung
• Verkauf an Rhône Capital eröffnet neue Wachstums-perspektiven für das Carbon Black-Geschäft
• Engel: Wir geben dieses Geschäft in gute Hände. Die Transaktion wird ein Erfolg. 

Evonik Industries hat am 16. April 2011 mit Beteiligungen von Rhône Capital LLC einen Vertrag über die Veräußerung seines Carbon Black-Geschäfts unterzeichnet, das im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden € erzielte. Der Transaktionswert beläuft sich einschließlich zu übernehmender Verpflichtungen auf mehr als 900 Millionen €. Damit setzt Evonik seine Fokussierung auf das Kerngeschäft Spezialchemie konsequent fort. Das Closing der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates von Evonik sowie der zuständigen Kartellbehörden und wird im Sommer 2011 erwartet.

"Für unsere Carbon Black-Aktivitäten sehen wir mit dem Verkauf an Rhône Capital vielversprechende Weiterentwicklungs-möglichkeiten. Wir geben dieses Geschäft in gute Hände. Die Transaktion ist gut für Evonik, die Zukunft des Carbon Black-Geschäfts und seiner Mitarbeiter. Gleichzeitig ist dies angesichts des geplanten Börsengangs ein weiterer bedeutsamer Schritt, um das Profil von Evonik als ein weltweit führendes Spezialchemie-unternehmen zu schärfen", so Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG.

Rhône Capital erklärte: "Wir sind stolz, die Verantwortung für das Carbon Black-Geschäft von Evonik zu übernehmen. Aufbauend auf dem internationalen Renommee der Technologieplattform, den wertvollen Kundenbeziehungen und der erfahrenen Belegschaft ist es unser Ziel, das weltweite Wachstum der Carbon Black-Aktivitäten fortzusetzen."

"Wir werden dafür sorgen, dass für unsere Kunden der Übergang zu Rhône Capital reibungslos ist", erklärt Thomas Hermann, Leiter des Geschäftsbereichs Inorganic Materials von Evonik. Die Carbon Black-Aktivitäten des Konzerns umfassen 16 Produktionsstandorte in elf Ländern; Evonik Carbon Black ist in diesem Markt die globale Nummer 3. Carbon Black wird in der Reifen– und Gummiindustrie sowie als Pigmentruß für die Verwendung unter anderem in Lacken, Kunststoffen, Druckfarben und Tonern eingesetzt.

Die Carbon Black-Gruppe wird mit ihren rund 1.650 Mitarbeitern, davon etwa 500 in Deutschland, als Ganzes erworben.

Nach sorgfältiger Analyse der strategischen Optionen hatte der Evonik-Vorstand Anfang September 2010 den vollständigen Ausstieg aus dem Carbon Black-Geschäft beschlossen. Der Verkaufsprozess begann im November 2010.

 

Informationen zu Rhône Capital und ihren Beteiligungen

Rhône wurde 1996 gegründet und unterhält Standorte in New York, London und Paris. Rhône konzentriert sich auf mittelständische Private-Equity-Beteiligungen an Unternehmen mit paneuropäischer oder transatlantischer Präsenz. Zur Investmentphilosophie von Rhône gehört es, mit den Beteiligungsunternehmen enge strategische Partnerschaften zu entwickeln.

Informationen zu Evonik

Evonik ist der kreative Industriekonzern aus Deutschland. In unserem Kerngeschäft Spezialchemie sind wir eines der weltweit führenden Unternehmen.
Darüber hinaus halten wir Beteiligungen in der Energie und bei Wohnimmobilien. Kreativität, Spezialistentum, Verlässlichkeit und kontinuierliche Selbsterneuerung bestimmen die Leistungskraft unseres Unternehmens.

Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 34.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 13,3 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 2,4 Milliarden Euro.

Rechtlicher Hinweis

Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen oder Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.