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Pressemitteilung
Corporate Press
12. September 2011

Evonik Industries auf der IAA - Kompetenz in Konzept und Serie

  • Elektromobilität braucht Know-how aus der Chemie
  • Von der Batterietechnologie bis zum Leichtbau

 

Evonik Industries liefert Kompetenz aus der Chemie für den Antrieb der Zukunft: Auf der IAA in Frankfurt zeigt Evonik in der Halle Elektromobilität Beispiele für Konzept und Serie in der Batterietechnologie. Evonik präsentiert dort beispielsweise das Konzeptfahrzeug "Wind Explorer". Es hat in Australien eine rund 4.900 Kilometer lange Pionierfahrt zurückgelegt. Außerdem stellt Evonik einen innovativen Fotovoltaik-Carport mit einem Elektro-Auto vor.

Alle zwei Jahre treffen sich in Frankfurt die Entscheider der internationalen Automobilindustrie. "Wir zeigen bei der IAA, dass moderne Werkstoffe, Produkte und Lösungen aus der Chemie die Basis für Mobilität mit Zukunft sind", sagt Patrik Wohlhauser, Mitglied des Vorstands von Evonik.

Mit dem "Wind Explorer" demonstiert Evonik seine Kompetenz in Forschung und Entwicklung. Das Elektromobil mit Lithium-Ionen-Technologie der Evonik-Tochter Li-Tec Battery wurde Anfang September, also vor wenigen Tagen, in der Kategorie "Ökologisches Konzeptfahrzeug" mit dem internationalen Umweltpreis "ÖkoGlobe 2011" ausgezeichnet. Der "Wind Explorer" ist 200 Kilogramm leicht und fährt mit einer Batterie-Ladung rund 400 Kilometer. Der Zweisitzer hat eine Karosserie, die überwiegend aus einem Kohlefaserverbund mit dem Strukturschaum ROHACELL® von Evonik besteht. Konstruktionen mit ROHACELL® ermöglichen Gewichtseinsparungen gegenüber klassischen Stahlteilen.

Ende Januar 2011 durchquerten die beiden deutschen Extremsportler Dirk Gion und Stefan Simmerer auf einer 17-tägigen Pionierfahrt Australien mit dem von Wind und Lithium-Ionen-Batterien angetriebenen Elektrofahrzeug. War die Batterie leer, konnten die Piloten die Akkus je nach Windsituation über eine mobile Windkraftanlage oder über das herkömmliche Stromnetz aufladen. Windrad und ein sechs Meter hoher Teleskopmast aus Bambus waren innerhalb einer halben Stunde aufgestellt. Evonik hat die Batterietechnologie geliefert, damit der aus Windkraft erzeugte Strom gespeichert werden konnte.

Um Strom aus der Sonne geht es hingegen beim Solar Carport, der auf dem Messestand von Evonik zu sehen ist. Ein Leichtbau-Solarmodul aus Kunststoff macht seine filigrane Konstruktion erst möglich.

Er kann Fahrzeugen als exklusive Schutz- und auch Docking-Station dienen: Der neue Fotovoltaik-Design-Carport der MAGE SUNOVATION GmbH nutzt PLEXIGLAS® von Evonik: als leichte Stegplatte, die zusätzlich Gewicht einspart und Vollmaterial als Deckplatte für die Solarzellen. Ein Material, das nicht nur die Solarzellen schützt, sondern auch ihre Effizienz verbessert. Grund dafür sind die maßgeschneiderten Transmissioneigenschaften von PLEXIGLAS® Solar, die speziell auf den Wirkungsbereich der Solarzellen abgestimmt sind.

Futuristisch im Design, hat dieser Carport somit alles, was einen modernen Stellplatz ausmacht: Solarmodule für die Energieerzeugung, energiesparende Hochleistungs-LEDs, Bewegungsmelder, die die Beleuchtung einschalten, und eine Steckdose zum Aufladen eines Elektroautos.

Die IAA ist eine passende Umgebung für den Solar-Carport, der sich in elegantem Bogen empor schwingt. Mit seiner acht Quadratmeter großen Fotovoltaikfläche lässt sich damit genügend Strom produzieren, um den Bedarf eines Elektroautos zu decken, das etwa 40 Kilometer pro Tag bewegt wird. Die elektrische Leistung der Solarzellen, die üblicherweise in Kilowatt Peak (kWp) angegeben wird, beträgt ein kWp.

Darüber hinaus steht im Carport ein E-Auto mit Lithium-Ionen-Technologie von Evonik. In Kamenz bei Dresden stellt Evonik Lithium-Ionen-Batteriezellen her. Ihr Herzstück ist der innovative keramische Separator, der Anode und Kathode in der Batteriezelle zuverlässig trennt. Die jährliche Produktionskapazität für die Zellen soll von derzeit rund 300.000 auf etwa drei Millionen ab 2013 hochgefahren werden. Damit beliefert Evonik den Serien-E-Smart der ab 2012 im französischen Hambach vom Band laufen soll.

Informationen zum Konzern

Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Im Jahr 2010 erwirtschaftete Evonik rund 80 Prozent des Chemie-Umsatzes aus führenden Marktpositionen. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 34.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 13,3 Milliarden € und eine operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 2,4 Milliarden €.

Rechtlicher Hinweis

Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.