Produkte & Lösungen

Hilfe bei schmerzempfindlichen Zähnen

Au Backe! Immer mehr Menschen leiden unter empfindlichen Zähnen. Um ihnen zu helfen, vertrauen immer mehr Zahnpasta-Hersteller auf besondere Kieselsäuren von Evonik.

Ob Eiscreme oder heißer Kaffee: Für viele Menschen ist der Genuss auch eine Qual. Fast die Hälfte der Bevölkerung leidet laut der American Dental Association an empfindlichen Zähnen und Zahnfleisch. Für sie gehen Essen, Trinken und Zähneputzen mit Schmerzen einher. Kieselsäure in Zahnpasta kann helfen, einen Auslöser für diese Schmerzen zu bekämpfen. Für diesen Zweck entwickelte das Geschäftsgebiet Silica von Evonik das auf natürlicher Basis hergestellte Mineralprodukt SPHERILEX® 148.

Stöpsel für den Schmerzkanal

Wer wissen will, warum Kieselsäure immer häufiger in Zahnpasten für schmerzempfindliche Zähne eingesetzt wird, muss den Entstehungsweg von Schmerzen verstehen: Im Laufe des Lebens geht das Zahnfleisch zurück, durch säurehaltige Getränke, Zähneknirschen oder einfach als Folge des Alterungsprozesses. Wo Zahnfleisch als Schutz fehlt, liegt das Zahnbein, Dentin genannt, frei. Ohne den Schutz wird Flüssigkeit durch die Dentin-Tubuli geleitet, das sind kleine Kanäle im Zahnbein, welche die Oberfläche vom Zahn mit den Nerven im Inneren verbinden. Das Fließen dieser Flüssigkeiten durch die offenen Dentin-Tubuli ermöglicht es äußeren Reizen, wie beispielsweise Kälte oder Säuren, die Nerven im Zahn zu erreichen, was eine Schmerzempfindung verursachen kann. Verschlossen werden können diese Dentin-Tubuli durch spezielle Kieselsäure in Zahnpasta. SPHERILEX® 148 von Evonik eignet sich aufgrund seiner entsprechenden Kugelform und der passenden Teilchengröße perfekt dafür.

Sichere und qualitativ hochwertige Produkte

Evonik stellt die Kieselsäure-Produkte zur Mundpflege unter strengsten Sicherheits- und Qualitätsstandards her. So entsprechen alle SPHERILEX®-Produkte für Mundpflege-Anwendungen den Vorgaben für Bio-Rohstoffe des privaten Kosmetik-Standards COSMOS (Cosmetics Organic and Natural Standard). Kriterien für den Standard sind unter anderem die Förderung der Verwendung von Inhaltsstoffen aus ökologischem Anbau und Produktions- und Fertigungsprozesse, die umweltverträglich und sicher für die menschliche Gesundheit sind.

Führender Hersteller von Kieselsäure

Evonik ist einer der weltweit führenden Hersteller von Kieselsäure. Neben der pyrogenen Kieselsäure AEROSIL®, den gefällten Kieselsäuren ULTRASIL®, SIPERNAT®, ZEODENT® und SPHERILEX® stellt Evonik auch Mattierungsmittel auf Kieselsäurebasis unter dem Markennamen ACEMATT® her und andere pyrogene Metalloxide unter dem Markennamen AEROXIDE®. Insgesamt verfügt das Unternehmen für alle Kieselsäuren über eine weltweite Kapazität von rund einer Million Tonnen jährlich.

Sand, also kristallines SiO2, ist der Ausgangsstoff für pyrogene und gefällte Kieselsäuren. Pyrogene Kieselsäure wird im Flammverfahren produziert. Hierbei wird Chlorsilan in einer Wasserstoff-Sauerstoff-Flamme bei 1000 Grad verbrannt. Gefällte Kieselsäuren dagegen entsteht im Nassverfahren. Hierbei wird das sogenannte „Wasserglas“, das sind Natrium, Kalium- und Lithiumsilicate, in Schwefelsäure eingetropft. Das in Zahnpasta verwendete SPHERILEX® 148 ist zum Beispiel eine gefällte Kieselsäure.