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UN Sustaible Development Goal 9:  Industry, Innovation and Infrastructure

Industrie, Innovation und Infrastruktur

SDG 9: 

Herausforderung:

Fehlende oder unzureichende Verkehrswege, Transportmittel, Wasser- und Energieversorgung sind vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern ein Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung. Doch längst nicht nur in diesen Teilen der Welt ist die Lücke zwischen dem Bedarf und den tatsächlichen Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur groß. Nach Einschätzung des McKinsey Global Institutes müssten jährlich weltweit 3,3 Billionen  US-Dollar investiert werden, um das bis 2030 prognostizierte Wirtschaftswachstum ausschöpfen zu können. Zurzeit werden weltweit aber lediglich 2,5 Billionen US-Dollar jährlich für Transport, Energie, Wasser und Telekommunikation aufgewendet. (Alle Angaben: McKinsey Global Institute: Bridging gobal infrastructure gaps, 2016). Da entsprechende Infrastrukturmaßnahmen vorzugsweise staatlich finanziert sind, fällt die weltweit wachsende Staatsverschuldung erschwerend ins Gewicht.
Dabei gehen steigende Meeresspiegel und extreme Wetterereignisse in Folge des Klimawandels mit zusätzlichen Resilienz-Anforderungen an Industrie und Infrastruktur einher. Als Spezialchemiekonzern ist Evonik von solchen Entwicklungen gleich doppelt berührt. Zum einen, weil jede industrielle Produktion auf leistungsfähige Infrastruktur angewiesen ist. Zum anderen, weil wir mit unseren Produkten und Lösungen selbst wichtige Bausteine liefern für die Infrastrukturanforderungen der Zukunft.

Beitrag von Evonik:

Beispiel Meerespipelines. Diese müssen von innen wie von außen geschützt sein. Gegen Korrosionsschäden durch Meerwasser ebenso wie gegen die Beanspruchungen durch die durchgeleiteten Stoffe – Öl, Gas oder Wasser. Einen Beitrag dazu leisten Polyamid 12-Kunststoffe von Evonik, die speziell für den Einsatz in Öl- und Gasrohren entwickelt wurden. Im Bereich des Bautenschutzes verleihen Silane Gebäuden eine bislang unerreichte Dauerhaftigkeit. Das hilft über den gesamten Lebenszyklus erhebliche Ressourcen für die Instandhaltung von Gebäuden, Brücken oder sonstigen Bauwerken einzusparen. Daneben tragen Lärmschutzwände aus PLEXIGLAS® dazu bei, die Lebensqualität in städtischen Ballungsräumen deutlich zu steigern: Wirksam, langlebig und bei all dem auch noch umfassend wiederverwertbar.
Eine gute Straßeninfrastruktur ist nicht nur ein wirtschaftlich bedeutender Faktor. Sie trägt auch zu mehr Sicherheit durch verbesserte Unfallvermeidung bei. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind weltweit die Hälfte aller Verkehrstoten Fußgänger und Radfahrer. Mit Bindemitteln und Additiven für moderne Fahrbahnmarkierungen leistet Evonik einen Beitrag, Straßen sicherer zu machen – insbesondere bei Nässe und Dunkelheit.
Dass selbst der Bau einer Chemieanlage nicht etliche Jahre in Anspruch nehmen muss, zeigt schließlich der EcoTrainer von Evonik. Das ist ein komplettes Mini-Chemiewerk im Überseecontainer. Auf drei mal zwölf Metern findet sich alles, was es zur dezentralen Chemieproduktion braucht: Reaktoren, Produktaufarbeitung, Prozessleittechnik, IT, Lagerfläche und vieles mehr. Sicherheit und Umweltschutz werden dabei wie immer bei Evonik großgeschrieben. Und weil er so flexibel ist, lässt sich der EcoTrainer auch in abgelegenen Gebieten und schlecht erschlossenen Regionen schnell und zuverlässig einsetzen.