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SGB 5 Mann Frau Labor

Geschlechtergleichheit

SDG 5:

Herausforderung

Geschlechtergleichheit ist ein unverbrüchliches Menschenrecht. Sie ist auch von grundlegender Bedeutung für anhaltenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg. Darauf zu verzichten heißt, den Verlust von Fertigkeiten, Talenten und Ideen in Kauf zu nehmen und damit Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftschancen preiszugeben.Zahlreiche Länder haben in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Fortschritte bei der Gleichberechtigung der Geschlechter erzielt, wie das Weltwirtschaftsforum im „Gender Gap Report 2017“ konstatiert. Darin ist aber auch nachzulesen, dass seit der ersten Veröffentlichung des Reports 2006 weltweit erstmals Rückschritte in Bezug auf Geschlechtergleichheit zu verzeichnen sind.
Die OECD stellt in ihrer 2017 erschienenen Studie „The Pursuit of Gender Equality: An Uphill Battle“ fest, dass junge Frauen mittlerweile länger in der Schulausbildung verweilen als junge Männer, aber immer noch weniger Frauen als Männer naturwissenschaftliche Fächer studieren. In allen OECD-Ländern gehen mehr Männer als Frauen einer bezahlten Tätigkeit nach. Gesellschaftliche Realität ist auch, dass Frauen im Gegensatz zu Männern sehr häufig in Teilzeit arbeiten, auf gleichen Positionen schlechter bezahlt werden und ihre Chancen, in Führungspositionen aufzusteigen, schlechter sind als die ihrer männlichen Kollegen.
Sowohl das Weltwirtschaftsforum als auch die OECD stellen fest, dass weitere Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergleichheit dringend notwendig sind.

Beitrag von Evonik

Evonik setzt auf Vielfalt (Diversity) als einen Schlüssel zu unternehmerischem Erfolg. Vielfalt hilft, Kreativität zu fördern, Neues auszuprobieren und die Bedürfnisse der Kunden besser zu verstehen. Vielfalt ist für uns mehr als die Fokussierung auf Herkunft und Geschlecht. Verschiedene Fachrichtungen in der Ausbildung, Erfahrung in mehreren Organisationseinheiten und Funktionsbereichen sowie altersgemischte Teams sind gleichermaßen wichtig. Menschen aus 110 Nationen bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven in die tägliche Arbeit bei Evonik ein.Unsere „Diversity“-Strategie zielt unter anderem darauf, mehr Frauen – vor allem in verantwortlichen Positionen – zu beschäftigen. Dabei setzt Evonik unter anderem auf das konzernweite Netzwerk „WoMen@Work“ und das Mentoring-Programm WoMentoring.
Mit der Wanderausstellung „VerSiert“ hat Evonik als erstes Unternehmen der Chemiebranche einen Blick auf die Rolle und Rollenbilder der Frauen in der Unternehmensgeschichte geworfen. Im Intranet gibt die Serie „Frauensicht“ Einblicke in die Erfahrungswelt von Entscheidungsträgerinnen. Sei es in der Produktion, der Forschung, der Verwaltung oder der Ausbildung.
Als familienfreundliches Unternehmen legt Evonik Wert auf die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben und unterstützt die Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung – etwa durch Kindertagesstätten –, der Pflege naher Angehöriger und durch flexible Arbeitszeitmodelle. Zahlreiche Angebote wurden gemeinsam von Mitarbeitern, Mitarbeitervertretungen und dem Management erarbeitet und in einer Konzernbetriebsvereinbarung fixiert. Die Angebote werden ständig weiterentwickelt. 
Im 20-köpfigen Aufsichtsrat von Evonik sind 35 Prozent der Mitglieder Frauen. Damit übererfüllt Evonik die vom deutschen Gesetzgeber im Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen geforderte Quote von 30 Prozent.
Die Frauenquote im Vorstand von Evonik beträgt 25 Prozent und entspricht damit dem Anteil von Frauen im gesamten Unternehmen (24,9 %). Der Anteil von Frauen im Management stieg von 2015 bis 2017 weiter an. Den Anteil weiblicher Führungskräfte weiter zu erhöhen, ist erklärtes Ziel von Evonik.