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Mutter mit BAby

Gesundheit und Wohlergehen

SDG 3:

Herausforderung: 

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Menschheit auf dem Gebiet der Gesundheit und des Wohlergehens erhebliche Fortschritte erzielt. So konnten die Sterblichkeitsraten bei Kindern unter fünf Jahren und bei Müttern zwischen 1990 und 2015 um die Hälfte reduziert werden. Doch noch immer sterben jährlich rund 6 Millionen Kinder vor ihrem fünften Lebensjahr. Aktuelle Studien zeigen außerdem, dass zwar die Sterblichkeitsraten bei Infektionserkrankungen rückläufig sind, Diabetes, Herz- und Krebserkrankungen aber rund um den Globus zunehmen. Häufige Ursachen sind Übergewicht, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel oder ganz allgemein sozioökonomische Ungleichheiten (United Nations: The Millennium Development Goals Report 2015, Weltgesundheitsorganisation: Global Health Observatory). Um ein gesundes Leben und Wohlergehen für möglichst viele Menschen jeden Alters zu ermöglichen, bedarf es der intensiven Zusammenarbeit zahlreicher Akteure. Unternehmen sind dabei in besonderer Weise gefordert: Forschung und Entwicklung sorgen für immer bessere Wirkstoffe und Medikamente, neue Produkte können einen Beitrag leisten zu gesünderen Lebensstilen und nachhaltige Produktionsbedingungen helfen, die Verschmutzung von Luft, Wasser und Böden wirksam zu verringern. Zudem stehen Arbeitgeber in der Verantwortung, Gesundheitsschutz, Arbeits- und Anlagensicherheit und damit Unversehrtheit von Mitarbeitern sowie Anwohnern zu gewährleisten. 

Beitrag von Evonik: 

Bei Evonik gehen Arbeits-, Anlagen- und Transportsicherheit konsequent vor Umsatz und Gewinn. Dieser ganzheitliche Ansatz zieht Beschäftigte, Arbeitssituation, Produkte, betriebliches Umfeld und die Handhabung und Verwendung von Stoffen mit ein. Die Kulturinitiative „Sicherheit bei Evonik“ ist im Konzern als grundlegender Managementansatz etabliert und gibt allen Mitarbeitern eine zuverlässige Verhaltensorientierung. Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen sorgen dafür, negative Einflüsse unserer Produktion auf Mitarbeiter, Umwelt und Nachbarschaften so gering wie möglich zu halten. Bei der betrieblichen Gesundheitsförderung „well@work“ setzt Evonik auf langfristige Programme zu Bewegung, Ernährung, Stressabbau und Suchtprävention sowie zur Vorbeugung gegen Infektionen.Gesundheit und Wohlergehen sind für Evonik aber auch ein attraktiver Wachstumsmarkt. Wir sind strategischer Partner von Unternehmen, die Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Medizinprodukte herstellen. Evonik unterstützt diese mit maßgeschneiderten Produkten, Technologien und Dienstleistungen – sowohl für herkömmliche als auch für neue Therapiegebiete. Das umfasst selektive und hochpotente Wirkstoffe für die Pharmaindustrie ebenso wie Abgabesysteme, die Wirkstoffe gezielt an die gewünschte Stelle im Körper bringen und die Freigabe zur richtigen Zeit steuern. Materialien von Evonik ermöglichen im Körper abbaubare Implantate, die die Behandlung von Knochenbrüchen wesentlich vereinfachen. Da sich die Implantate biologisch im Körper des Patienten auflösen, werden weitere Eingriffe zu deren Entfernung überflüssig. Das senkt Behandlungskosten und Infektionsrisiken.