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Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

SDG 17:

Herausforderung:

Um die Nachhaltigen Entwicklungsziele („Sustainable Development Goals“, SDGs) der Vereinten Nationen bis 2030 umzusetzen, bedarf es der engagierten Zusammenarbeit aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte. Die Bekämpfung von Armut und Hunger, die Förderung von Gesundheit, Bildung und guter Arbeit, schließlich die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten – alles das sind Aufgaben und Anforderungen, die die Möglichkeiten einzelner Akteure für sich genommen bei weitem übersteigen. Als Industrieunternehmen steht Evonik in der Mitte der Wertschöpfungskette. Wir wissen um den besonderen Stellenwert und das kreative Potenzial, die in strategischen Partnerschaften und einer engen Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten, Wissenschaft und Brancheninitiativen liegen. 

Beitrag von Evonik:

Diese Erfahrungen bringen wir unter anderem in unser Engagement als Mitglied des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ein. Dessen Vision 2050, wonach künftig rund neun Milliarden Menschen gut und im Einklang mit den begrenzten Ressourcen der Erde leben, unterstützen wir aktiv. Außerdem engagieren wir uns in der Klimainitiative des WBCSD, der „Low Carbon Technologies Partnerships Initiative“. Die Netzwerkarbeit von Evonik umfasst darüber hinaus zahlreiche nationale und internationale Best-Practice-Gruppen und Initiativen. Dazu zählen unter anderem die folgenden Aktivitäten:

• Als Unterzeichner der „Responsible-Care® Global Charter“ der chemischen Industrie gilt für uns die Verpflichtung, die Leistungen bei Gesundheits- und Umweltschutz, Produktverantwortung und Sicherheit kontinuierlich zu ver-bessern.

• Mit dem Beitritt zum UN Global Compact hat sich Evonik verpflichtet, in seinem Einflussbereich Menschen- und Arbeitnehmerrechte zu respektieren und zu fördern, Diskriminierung zu vermeiden, Mensch und Umwelt zu schützen sowie Korruption zu bekämpfen. 

• Als eines der Gründungsmitglieder der Chemie-Initiative „Together for Sustainability“ treibt Evonik Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette voran.

• Evonik ist Mitglied bei econsense, einem Zusammenschluss global tätiger Unternehmen der deutschen Wirtschaft, sowie bei Chemie3, der Nachhaltigkeitsinitiative der chemischen Industrie in Deutschland.


Neben zahlreichen weiteren Kooperationen auf Branchen- und Verbandsebene ist für uns der enge Austausch mit unseren Kunden und anderen externen Partnern essenziell. Unser Ziel ist es, so weit wie möglich in die Wertschöpfungskette unse-rer Kunden eingebunden zu sein. Auf diese Weise können wir unsere Abläufe in Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb optimal abstimmen und mit den Anforderungen der Kunden verzahnen. Anknüpfungspunkte jenseits etablierter Märkte und Kundenbeziehungen gewinnen wir aus unseren Venture-Capital-Aktivitäten sowie über unsere Abteilung „Industry Cross Innovations“.

Zur Pflege unserer umfassenden Partnerschaftsbeziehungen gehört aber auch der intensive Austausch mit den unterschiedlichen Stakeholdergruppen von Evonik. Das trägt dazu bei, besser auf globale, regionale und örtliche Nachhaltigkeitsbelange eingehen zu können. Strukturierte Dialogformate helfen uns, diverse Sichtweisen und Erwartungen in unser unternehmerisches Handeln einfließen zu lassen. Dazu zählt auch, dass sich Evonik weltweit an seinen Standorten mit lokalen Anliegen auseinandersetzt und die Anwohner bei Entwicklungs- und Umweltprojekten unterstützt.