Suche
SDG 16 Frieden

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

SDG 16:

Herausforderung:
Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit bedingen einander – ohne Frieden und Gerechtigkeit kann eine nachhaltige Entwicklung nicht stattfinden, ohne nachhaltige Entwicklung wird es Frieden und Gerechtigkeit nicht geben. Starke rechenschaftspflichtige Institutionen sind Garan-ten für Frieden und Gerechtigkeit. Bestechung und Korruption unterminieren nicht nur die Herrschaft des Gesetzes und der Menschenrechte, sie behindern das Wirtschaftswachstum, verhindern Investitionen in Bildung und Gesundheit, erschweren die Schaffung von Arbeits-plätzen und führen so letztlich zu sozialer Ungerechtigkeit.
Daher muss es wohlverstandenes Eigeninteresse von Unternehmen sein, Stabilität, Ausgleich und funktionierende Institutionen zu unterstützen. Mit dem Global Compact hat der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, eine weltweite Initiative ins Leben geru-fen, die auf nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung setzt und die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen verfolgt. Weltweit tätige Unternehmen, die sich zum Global Compact bekennen, können mit ihren global gültigen Verpflichtungen und Verhaltensstandards rund um den Globus viel bewirken. 

Auch der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat die Bedeutung von Wirtschaftsunter-nehmen für die Menschenrechte erkannt und in seiner Resolution 17/4 vom 16. Juni 2011 die „Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen“ verabschiedet.




Beitrag von Evonk:

Evonik nimmt die eigene unternehmerische Verantwortung sehr ernst und verfügt über um-fangreiche interne Regelwerke, wie den „Verhaltenskodex“, die „Global Social Policy“ und „Werte für Umwelt, Gesundheit, Sicherheit und Qualität“. Diese konzernweiten Grundlagen machen Evonik zu einem verlässlichen Geschäftspartner im internationalen Wirtschaftsver-kehr. Die Global Social Policy basiert auf der Menschenrechtscharta der UN, den einschlägi-gen Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO sowie den Leitsätzen der OECD für multinationale Unternehmen. 

Im Sommer 2016 hat der Vorstand eine Menschenrechtliche Grundsatzerklärung verabschie-det. Das Thema „Menschenrechte“ fand auch Eingang in den aktualisierten Verhaltenskodex, der im Frühjahr 2017 in Kraft trat.

Darüber hinaus ist Evonik Mitglied des UN Global Compact und hat sich verpflichtet, die dort festgelegten zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korrup-tionsbekämpfung zu achten und zu unterstützen. 

Evonik erwartet von seinen Lieferanten, dass sie diese Grundsätze im Hinblick auf unterneh-merische Verantwortung teilen. Entsprechende Anforderungen haben wir in unserem „Verhal-tenskodex für Lieferanten“ festgeschrieben. Ferner ist Evonik Gründungsmitglied der Initiative „Together for Sustainability“. Diese verfolgt das Ziel, die Nachhaltigkeit in der Lieferkette der chemischen Industrie zu verbessern.

Als Unterzeichner der „Responsible-Care® Global Charter“ der chemischen Industrie gilt für Evonik die Verpflichtung, die Leistungen bei Gesundheits- und Umweltschutz, Produktverant-wortung und Sicherheit kontinuierlich zu verbessern.