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SDG 11 – Sustainable Cities and Communities

Nachhaltige Städte und Gemeinden

SDG 11:

Herausforderung:

Die Verstädterung ist ein globales Phänomen: Lebten Mitte des 20. Jahrhunderts 30 Prozent der Menschen in den urbanen Zentren der Welt, sind es inzwischen bereits mehr als die Hälf-te. Für die Ballungszentren unserer Erde scheint es keine Wachstumsgrenze zu geben. Schon heute gibt es mehr als 30 Metropolregionen („Megacities“) mit mehr als 10 Millionen Einwohnern. Bis zum Jahr 2030 werden voraussichtlich 60 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben (Quelle: UN, The World’s Cities in 2016). Das bringt enorme soziale und wirt-schaftliche Herausforderungen mit sich.


Beispielsweise für Stadtplanung und Infrastruktur. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird es entscheidend darauf ankommen, energie- und klimaeffiziente Strukturen aufzubauen. Städte nehmen nur zwei Prozent der weltweiten Landfläche ein, verursachen aber drei Viertel des globalen Energieverbrauchs und etwa 85 Prozent der Treibhausgasemissionen (Quelle: www.koerber-stiftung.de). Daher sind neue Dämmmaterialen zur Verringerung des Energie-verbrauchs bei Heizung und Kühlung erforderlich. Neue Mobilitätskonzepte rücken in den Fokus immer weiterer Bevölkerungsschichten, ebenso der wirksame Schutz und die verbes-serte Beständigkeit bestehender Bauwerke und Infrastrukturen.


Quer durch alle Branchen kommt Unternehmen bei der Gestaltung von lebenswerten und zukunftsfähigen Städten eine Schlüsselrolle zu. Gefragt sind etwa Produkte und Lösungen für preiswertes, qualitativ hochwertiges Bauen. Ebenso steigt der Bedarf an neuen Ideen für Ver- und Entsorgung, Verkehrsinfrastruktur und Lärmschutz.




Beitrag von Evonik:




Bautenschutz

Im Bereich des Bautenschutzes verleihen Silane Gebäuden und denkmalgeschützten Fassa-den eine bislang unerreichte Dauerhaftigkeit. So können über den gesamten Lebenszyklus hinweg erhebliche Ressourcen für die Instandhaltung von Gebäuden, Brücken oder sonstigen Bauwerken eingespart werden. Der Antigraffiti-Effekt tut ein Übriges, um privates oder öffent-liches Eigentum langfristig zu schützen.


Lärmschutz

Langlebige und wiederverwertbare Lärmschutzwände aus PLEXIGLAS® tragen dazu bei, die Lebensqualität in städtischen Ballungsräumen deutlich zu steigern. Ein wirksamer Beitrag zum Lärmschutz sind auch Prozessadditive für den sogenannten „Flüsterasphalt“.


Verkehr

Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist nicht nur wirtschaftlich ein bedeutender Faktor. Sie trägt auch zu mehr Sicherheit bei. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind weltweit die Hälfte aller Verkehrstoten Fußgänger und Radfahrer. Mit Bindemitteln und Additiven für moderne Fahrbahnmarkierungen leistet Evonik einen Beitrag, Straßen sicherer zu machen – insbesondere bei Nässe und Dunkelheit. Und in der Straßenbeleuchtung sorgen spezielle Kunststofflinsen von Evonik dafür, dass beim Einsatz energiesparender LEDs das Licht an die richtigen Stellen gelenkt wird.


Ver- und Entsorgung

Müllverbrennungsanlagen und Kohlekraftwerke entsorgen unsere Abfälle und versorgen uns mit Energie. Die dabei anfallenden Schwermetalle müssen aus dem Abwasser der Nasswä-sche entfernt werden. Mit einem speziellen Fällungsmittel von Evonik gelingt das selbst bei Quecksilber. Wasserstoffperoxid wird bei der Altpapieraufarbeitung zur Bleiche benötigt und kann zur Geruchsbeseitigung in Kläranlagen eingesetzt werden.


Dämmung

Mit Polyurethan-Additiven wird die Dämmung von Gebäuden verbessert, ebenso durch Hochleistungsdämmstoffe auf der Basis von Kieselsäure, einem nicht entflammbaren Materi-al, das dazu noch ausgezeichnet rezyklierbar ist. Doppel- und Dreifachverglasungen mit Po-lybutadien-Dichtmassen optimieren die Isolierung von Häusern. Baustoffadditive, etwa im Trockenmörtel, sorgen für gutes Raumklima und machen Baumaterialien einfacher zu verar-beiten.