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Perspektiven ermöglichen: Evonik Stiftung fördert gemeinsames Lernen von Flüchtlingsfamilien

Krefeld, 22. April 2016

Die Evonik Stiftung fördert Kurse für Flüchtlingsfamilien im Krefelder Haus der Familie. Der Fokus liegt auf dem Lernen der deutschen Sprache – bei gemeinschaftlichen Spielen, Handarbeiten, Einkäufen und anschließendem Kochen in vertrauter Runde.

„Sprache und Bildung sind die wesentlichen Faktoren für eine erfolgreiche Integration. Mit der Spende wird ein Programm umgesetzt, das Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern gemeinsam nutzen können“, so Standortleiter Dr. Bernd Diener.

Seit Ende letzten Jahres kommen Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan, Syrien und Nigeria im Haus der Familie in Krefeld zusammen. Die evangelische Eltern- und Familienbildungsstätte hat ein Konzept erarbeitet, das den Familien hilft, Deutsch zu lernen und sich in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden. „Sie sind aus Ländern geflohen, in denen Krieg herrscht, sie verfolgt wurden und kein normales Leben mehr möglich war. Teilweise haben sie eine monatelange Flucht hinter sich und wurden von ihren Familienmitgliedern getrennt“, erzählt Leiterin Christa Müller.

Das Programm umfasst Spracherwerb, das Erlernen von praktischen Fertigkeiten sowie das Kennenlernen von Kultur und Alltag. Montags steht ein Deutschkurs auf dem Programm, dienstags „Einkaufen-Kochen-Essen“, mittwochs „Deutsch“, donnerstags „Nähen“ und freitags „Spiele-Bewegung-Malen-Basteln“. Alle Angebote finden mit Kinderbetreuung oder als Eltern-Kind-Programm statt. Im Rahmen des Deutschkurses werden Kinderlieder gesungen und Spiele wie die „Montagsmaler“ gespielt, bei denen Begriffe gemalt und erraten werden müssen. Zusätzlich zum 5-Tage-Programm hilft das Haus der Familie bei Behördengängen oder Arztbesuchen. Auch Freizeitaktivitäten wie Ausflüge in den Stadtwald werden organisiert.

Sandra Stegmanns vom Haus der Familie geht mit den Flüchtlingsfamilien einkaufen und kocht mit ihnen: „Es ist toll, welche Entwicklung die Teilnehmer schon gemacht haben. Sie werden im Alltag und bei der Sprache immer sicherer.“ Auch Christa Müller lobt den Lernwillen der Familien, die entschlossen seien, an einer Zukunft für sich und ihre Kinder in Deutschland zu arbeiten. „Wir versuchen, sie dabei tatkräftig zu unterstützen. Unser Konzept trägt dazu bei, die Fähigkeiten der Teilnehmer früh zu erkennen. Sie sind ein wichtiger Hinweis für die Zukunftsplanung in Richtung Bildung, Ausbildung und Joberwerb“, so die Leiterin.

Evonik hat der Evonik Stiftung eine Million Euro als Soforthilfe für Hilfsprojekte für Flüchtlinge an den Standorten des Unternehmens und in deren Umfeld zur Verfügung gestellt. Das Geld fließt vorrangig in Qualifizierungs- und Sprachangebote. In Krefeld wurden unter anderem VHS-Deutschkurse für Flüchtlinge sowie Seiteneinsteigerklassen von Schulen gefördert.

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    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Mehr als 33.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von rund 13,5 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 2,47 Milliarden €.

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