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Zweiter Aktionstag der Lkw-Kontrolle bei Evonik

Darmstadt, 24.11.2015

Gemäß dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Abkürzung ADR) kontrolliert Evonik schon bisher sämtliche Gefahrgut-Lkw hinsichtlich des technischen Zustands, der persönlichen Schutzausrüstung, Ladungssicherung, Verpackung und Kennzeichnung. An einigen Standorten gehören solche Kontrollen bereits auch bei Nicht-Gefahrgut-Lkw zum Alltag.

In Darmstadt und Weiterstadt prüften Mitarbeiter aus Logistik, Arbeitssicherheit und Werkschutz - in Zusammenarbeit mit Beamten des Polizeipräsidiums Südhessen sowie dem Gefahrgutbeauftragten des Landkreises Darmstadt-Dieburg - für rund vier Stunden die Anlieferungen und den Versand schwerpunktmäßig durch Nicht-Gefahrgut-LKW. Dabei wurde der allgemeine Fahrzeugzustand, die Papiere des Fahrzeugs und des Fahrers genauso in Augenschein genommen wie die Sicherung der Ladung.

„In der Vergangenheit sind bei Stichprobenkontrollen wiederholt Unzulänglichkeiten festgestellt worden“, erklärte Sebastian Drönner, Leiter Logistik in Darmstadt/Weiterstadt. „Durch die Aktion wollen wir den Logistikdienstleistern bewusst machen, dass Evonik das Thema Transportsicherheit auch bei Nicht-Gefahrgut-Lkw nicht auf die leichte Schulter nimmt.“

Bei der heutigen Kontrolle wurden 11 LKW überprüft. Die Beanstandungsquote lag bei etwa 65 Prozent, darunter am häufigsten Mängeln bei der Ladungssicherung. Daneben hielten viele LKW-Fahrer die vorgesehenen Pausen nicht ein. Dies führt zu Müdigkeit und erhöht damit die Unfallgefahr. Ein Fahrer fuhr ohne zulässigen Führerschein. Die Polizeibeamten untersagten ihm die Weiterfahrt und verhängten ein Bußgeld.

Die Zusammenarbeit mit der Polizei verlief aus Sicht von Evonik sehr konstruktiv und gewinnbringend, „gerade auch durch den Erfahrungs- und Informationsaustausch vor Ort“, betont Drönner.

„Wir ziehen am gleichen Strang. Kontrollen dieser Art erhöhen bei den Speditionsunternehmen und ihren Fahrern das Bewusstsein und das Handeln für mehr Sicherheit auf der Straße. Evonik leistet hier einen wertvollen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit“, ergänzte Polizeioberkommissar Dirk Wadewitz. „Außerdem sehen so auch die Mitarbeiter von Evonik, die bei der Aktion geholfen haben, wie wichtig Kontrollen dieser Art sind und wo es überall Mängel und Fehler geben kann, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind.“

Auffälligkeiten bei den Kontrollen gibt Evonik an die Logistikdienstleister weiter, um Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Mit unangekündigten Wiederholungen dieser Aktion will Evonik darauf hinwirken, dass der Transport zu und von den Standorten auch bei Nicht-Gefahrgut-Lkw unter Einhaltung der vereinbarten und erforderlichen Regeln sicher erfolgt. Evonik leistet damit einen aktiven Beitrag zum „Responsible Care“ der Chemischen Industrie in Europa.

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    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Mehr als 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 12,9 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 1,9 Milliarden €.

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