Suche

Durchblick bei der Sonnenbrille


Der Sommer ist da – und für viele heißt das: Eine neue, modische Sonnenbrille muss her. Doch Käufer sollten darauf achten, dass sie nicht nur gut aussieht. Sie muss auch vor schädlichem UV-Licht schützen und hohen Belastungen gewachsen sein. Hochleistungskunststoffe wie zum Beispiel TROGAMID® sind darauf fokussiert – und so für Hersteller, Verkäufer und vor allem für die Träger von Sonnenbrillen ein echter Lichtblick. Weltbekannte Marken nutzen die Qualitätsvorteile. Dass Brillengläser aus Kunststoff buchstäblich auch „kugelsicher“ sein können, ist allerdings bisher eher unbekannt...


Dieser Sommer wird richtig bunt – auf jeden Fall bei den Sonnenbrillen. "Der High-Fashion-Bereich ist aktuell groß und farbig", sagt Paul Rottler. Der Augenoptikermeister betreibt rund 50 Optiker-Geschäfte in ganz Deutschland. "Große Sonnenbrillen mit sehr deutlichen und dominanten Farben sind trendy. Grün verspiegelte Gläser, rot oder orange-gelb-verspiegelte Gläser, auch blau: Also keine weichen Farben, sondern Knaller- Farben, die auch tatsächlich eine Aussage mit sich bringen." Und das Statement lautet: Hallo, hier bin ich, und ich freu mich auf den Sommer. Neben den lauten Modellen ist aber auch cool angesagt: "Nach wie vor bleibt die klassische schwarze Brille im Trend, ich glaube, das wird sich auch nicht ändern." Panto-Brillen im Stil der 40er Jahre, Cat-Eye-Fassungen mit den klassischen tropfenförmigen Gläsern und Piloten-Formen sind en vogue in diesem Jahr, weiß Paul Rottler zu berichten. Rund statt eckig und filigran statt klobig: Das ist der Trend im Sommer 2015. Was aber unabhängig davon gilt: Sonnenbrillen müssen wirksam vor UV-Licht schützen. Und sie müssen bei aller Eleganz robust sein – andernfalls geht es an die Gesundheit oder ans Geld.

Sonnenbrillen aus "kugelsicherem" Kunststoff

Für die Hersteller der Sonnenbrillen bedeutet das eine besondere Herausforderung. "Die Belastung von Sonnenbrillen ist enorm hoch, das ist ein großes Thema", weiß Rottler. Hitze, Sand, Staub, Cremes – eine Sonnenbrille muss schon so einiges aushalten. "Nehmen wir mal das Extrem-Beispiel, die Sonnenbrille bleibt im Auto unter der Windschutzscheibe auf dem schwarzen Armaturenbrett liegen. Da wird es schnell 60 Grad oder heißer. Und das heißt: Da trennt sich die Spreu vom Weizen." Brillen aus einfachen Materialien, das hat der Optikermeister feststellen müssen, können diese Belastung oft nicht aushalten. Sie werden spröde, und wenn dann noch ein Rest Sonnencreme an der Brille ist – dann brennt die sich bei den einfachen Brillengestellen ins Material ein. Und hinterlässt hässliche Flecken. Dauerhaft. Anders sieht es bei den Brillengestellen und Gläsern aus hochwertigen Materialien wie TROGAMID® CX aus. "Die verspröden nicht, die werden nicht hart, sondern die Qualität bleibt konstant erhalten", so der Augenoptikermeister. Und Sonnencreme, Haargel oder Haarspray können dem speziellen Kunststoff nichts anhaben. Rottler: „Das ist schon ein großer Pluspunkt dieser Technologie."

"Tatsächlich ist unser High-End-Werkstoff für Designer optimal", erklärt Klaus Hülsmann von Evonik Industries, die den Kunststoff produziert. "Er lässt ihnen große Gestaltungsfreiheiten: Das Material ist flexibel und andererseits extrem widerstandsfähig."Der Werkstoff ist transparent, lässt sich aber in jeder erdenklichen Farbe kolorieren. Er ist biegsam und gleichzeitig nahezu unzerstörbar und lässt sich sehr filigran verarbeiten. "TROGAMID® CX macht im Alltag einfach keine Probleme. Er ist, wie wir sagen, trouble-free", sagt Hülsmann schmunzelnd. Wie robust der Kunststoff von Evonik ist, haben auch Versuche beim TÜV Rheinland gezeigt. Dort ließen Prüfer in Testreihen Stahlkugeln auf die TROGAMID®-Gläser prallen – ohne Beschädigungen anzurichten. Solche Versuche sind wichtig, um zu klären, wie bruchsicher die Brillen zum Beispiel beim Sport sind. Denn da kann es leicht passieren, dass mal ein Ball auf die Brille prallt. Glasbruch oder splitternde Kunststoffgläser wären fatal.

Bei Kindern besonders auf die Bruchsicherheit achten

Bruchsicherheit – das ist gerade bei Sonnenbrillen für Kinder ein wichtiges Thema. "Kinder sollten immer hochwertige Kunststoffgläser und Kunststoffbrillengestelle tragen, um wirksam Verletzungen vorzubeugen", rät deshalb Prof. Dr. Frank Holz, Leiter der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn. Echtes Glas könnte, wenn es splittert, die Augen beschädigen; auch die Bügel könnten bei Stürzen brechen und Verletzungen hervorrufen. Doch Vorsicht: Wer hier spart und nur billige Plastik-Spielzeugbrillen kauft, kann mehr Schaden als Nutzen anrichten. "Spielzeugsonnenbrillen sind in keinem Fall ausreichend", betont Prof. Dr. Holz. Zum einen sind sie meist schon nach kurzer Zeit spröde und damit steigt die Verletzungsgefahr. Hochwertige Kunststoff-Materialien sind deshalb auch hier eine gute Möglichkeit. Zum anderen weisen Sonnenbrillen aus einfachen Materialien meist keinen ausreichenden UV-Schutz auf. Und der sei für Kinder wie Erwachsene wirklich wichtig, sagt der Augenexperte. Auch wenn viele Menschen Sonnenbrillen als modisches Accessoire ansehen – aus Sicht der Mediziner sind sie gerade im Sommer unverzichtbar für die Gesundheit der Augen. "Insbesondere bei sehr starker Sonneneinstrahlung bieten Sonnenbrillen Schutz für das empfindliche Netzhautgewebe im Auge", erläutert Prof. Dr. Holz.

Schutz vor Hautirritationen im Gesicht

Was das Auge schützt, muss aber auch die Haut schonen. Im Sommer, wenn es heiß ist, schwitzt man auch im Gesicht mehr als sonst, auch an Stellen, an denen die Brille die Haut berührt. Und das bedeutet: Erhöhte Vorsicht bei Metallbügeln an der Sonnenbrille, vor allem, wenn man eine Nickelallergie hat. Denn selbst Bügel und Nasenauflagen, die mit allergiefreiem Material ummantelt sind, können durch den Schweiß erodieren und dann das allergene Material freilegen, sagt die Berliner Dermatologin Dr. Jeanette Eicholtz. "Brillen aus Kunststoff sind dann eher unproblematisch", rät sie. Nickelallergie äußert sich durch Ausschlag und Jucken an den Kontaktstellen. Doch auch wer keine Allergie hat, kann schon mal Hautrötungen vor allem im Bereich der Nasenauflagen feststellen. "Das kommt dann aber eher vom Auflagedruck, wenn die Brille vielleicht ein höheres Gewicht hat", weiß Dr. Eicholtz. Heißt: Leichtere Brillen wie die aus allergiefreiem TROGAMID® bringen weniger Probleme.

Rodenstock mit Porsche Design dabei

Augenoptikermeister Paul Rottler ist von TROGAMID® begeistert – und davon, dass immer mehr namhafte Hersteller ihre Brillen daraus fertigen. „Wir haben einige Modelle in unserem Sortiment, wie beispielsweise die Porsche Design P‘8592 aus dem Hause Rodenstock, deren Bügel aus TROGAMID® gefertigt sind. Die Flexibilität ist schon enorm“, ist der Augenoptikermeister immer wieder fasziniert. Und dass die hohe Widerstandsfähigkeit mit einem sehr geringen Gewicht einhergeht, überzeuge vieler seiner Kunden – und die haben damit formschönen Sonnenschutz gern vor Augen.

Weitere Informationen