Evonik Industries
Suche Suche

Skip over generic navigation

  • Evonik weltweit
  • Language
    • English
    • Deutsch

Skip over primary navigation

Globale Website | HOMEGlobale Website | HOME
  • UnternehmenUnternehmen
  • Produkte & LösungenProdukte & Lösungen
  • VerantwortungVerantwortung
  • Investor RelationsInvestor Relations
  • PressePresse
  • KarriereKarriere

Skip over visual

  • Presse
  • Aktuelle Pressemitteilungen

Skip over functional column

  • Aktuelle Pressemitteilungen
    • Corporate
    • Gesundheit & Ernährung
    • Globalisierung
    • Produkte
    • Regionen
    • Ressourceneffizienz
    • Standorte
  • Evonik im Fokus
  • Finanzmarktpresse
  • Pressearchiv
  • Pressesuche
  • Termine
  • Ansprechpartner
  • Publikationen
  • Infomercials
  • Bilder

Pressemitteilung

Berufserkrankungen: Zahl der Hauterkrankungen steigt

Die im September 2011 von der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) veröffentlichten Zahlen bezüglich der “Anzeigen auf Verdacht einer Berufserkrankung“ sind alarmierend: Die Verdachtsfälle auf berufliche Hauterkrankung sind von 2009 auf 2010 um 22% gestiegen.

Dass Hautschutzprogramme eine wirksame Vorbeugung sein können, bestätigte unter anderem eine in 2009 mit 1200 bzw. 800 Teilnehmern groß angelegte Interventionsstudie*1. Die Studie belegt, dass das Hautschutzkonzept “Dreistufiger Hautschutzplan“, bestehend aus Hautschutz, Hautreinigung und Hautpflege, effektiv in der Vorbeugung beruflich verursachter Hauterkrankungen ist.
Gleichzeitig zeigt die Studie, dass Hautschutzmaßnahmen teilweise nicht den gewünschten Erfolg zeigen, nämlich bei falscher Anwendung der Produkte. Häufig werden erst beim Auftreten erster Symptome Schutz- und Pflegeprodukte tatsächlich verwendet.

Seit in 2007 die gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen die gemeinsame 2jährige “Präventionskampagne Haut“ starteten, rückte das Thema Hautgesundheit stärker in den Fokus. Darüber hinaus wurde das sogenannte Hautarztverfahren, ein Verfahren zur Früherfassung von Hautveränderungen oder -krankheiten, vereinfacht und etabliert. Prompt stiegen Meldungen bezüglich beruflich bedingter Hautprobleme – nach dem Ende der Krise und der damit verbundenen Kurzarbeit ab 2009 – stetig an. Dies zeigt sich auch im Bereich der Verdachtsfälle auf Hautkrebs (in der Grafik unter Hauterkrankungen subsumiert), die von 2008 auf 2010 um 87% gestiegen sind.

Auffällig ist die Zunahme der atopischen Dermatitis (AD) in der Bevölkerung*2 (Atopie = vererbte Neigung zur Überempfindlichkeit). Eine atopische Hautdiagnose ist ein wichtiger konstitutioneller Kofaktor bei der Entstehung von Kontaktekzemen. Entstehen diese Kontaktekzeme durch beruflich bedingten Kontakt mit Arbeitsstoffen, spricht man von einer beruflichen Hauterkrankung. Experten gehen davon aus, dass etwa zwei Drittel der Menschen in Haut belastenden Berufen gleichzeitig auch Atopiker sind.

Die einfachste und effektivste Gegenmaßnahme lautet Prävention, also die Verhinderung des direkten Hautkontakts mit schädigenden Substanzen und die Vermeidung regelmäßiger, längerer Arbeiten in feuchtem Milieu. Prävention heißt aber auch, dass durch regelmäßige und kontinuierliche Anwendung von Schutz- und Pflegeprodukten die Hautbarriere unterstützt und die Regeneration der Haut gefördert wird.

Es gilt trockene und rissige Haut zu vermeiden und die Anwenderfreundlichkeit von Hautmittel zu steigern. So wie das Zähneputzen unbestritten die wirkungsvollste Maßnahme zur Vorbeugung von Karies ist, ist das Anwenden der Hautmittel die wirkungsvollste Maßnahme zur Vorbeugung von Hauterkrankungen.

*1 Kütting, B.; Baumeister, T.; Weistenhöfer, W.; Pfahlberg, A. ; Uter, W.; Drexler, H.: Effectiveness of skin protection measures in prevention of occupational hand eczema: results of a prospective randomized controlled trial over a follow-up period of 1 year, British Journal of Dermatology 2009.

*2 A.Schnuch et all: Klinische Epidemiologie der Kontaktallergie - Das Register und das Überwachungssystem des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK), Allergo J 2008, 17:611-24.

Verlauf ausgewählter Verdachtsanzeigen seit 2000; Quelle der Statistik: Internetseite der DGUV
Verlauf ausgewählter Verdachtsanzeigen seit 2000; Quelle der Statistik: Internetseite der DGUV
Weiterführende Links
Titel Beschreibung
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Website der DGUV

Optionen
  • Zurück zur Übersicht
  • Drucken
Ansprechpartner
  • Verena Weigandt
  • +49 2151 38-3155
  • +49 2151 38-1036
  • E-Mail
 
  • Downloads
  • Kontakt
  • Sitemap
  • Impressum
  • Rechtliche Hinweise
  • Datenschutz
  • Drucken
  • Weiterempfehlen