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Pressemitteilung

Siemens und Evonik vereinbaren eine Technologiepartnerschaft zum Datenmanagement in Comos

Frankfurt, 12. Juni 2018
  • Integration des Evonik Asset-Lifecycle-Datenmodells in Comos

  • Die Partnerschaft beinhaltet die Integration und Unterstützung des gesamten Engineering- und Operation-Prozesses 

Siemens und Evonik schließen eine Technologiepartnerschaft. Ziel ist die Entwicklung und Integration eines Asset-Lifecycle-Datenmodells in die Siemens-Softwarelösung Comos. Das Asset-Lifecycle-Datenmodell wurde von Evonik auf Basis des internationalen Standards DEXPI, ISO 15926 und weiterer international gültiger Normen definiert. Es deckt dabei die für Chemieindustrieanlagen relevanten Elemente und Strukturen in einem durchgängigen Datenmodell über den gesamten Lebenszyklus ab – von der Produktentwicklung über Anlagenplanung und -betrieb bis schließlich zur Stilllegung. Siemens und Evonik entwickeln die Anwendung zur softwareseitigen Unterstützung des gesamten Engineering- und Operation-Prozesses. Die Ergebnisse dieser Kooperation werden dabei Bestandteil des Comos Software-Portfolios.

„Ich freue mich, dass wir unsere langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung nun weiter vertiefen und zu einer technologischen Partnerschaft ausbauen“, so Eckard Eberle, CEO der Business Unit Process Automation (PD PA) und Leiter des Siemens-Messestandes auf der Achema 2018. „Diese Partnerschaft unterstützt auch die Digitalisierungsstrategie rund um das Digital Enterprise von Siemens für die Prozessindustrie.“ Dr. Wilhelm Otten, Head of Process Technology & Engineering, Evonik Technology & Infrastructure GmbH, ist sicher: „Siemens ist für uns der geeignete Partner, um uns weltweit technologisch und applikativ bei der Abbildung unseres Datenmodells zu unterstützen.“

Die von Siemens und Evonik gemeinsam zu entwickelnde Anwendung basiert auf der Engineering-Plattform Comos und nutzt dabei das gesamte Evonik-Datenmodell, das die erforderlichen Funktionalitäten und den entsprechenden Datenumfang abdeckt. Dazu zählen auch die Eingangsschnittstellen für die Daten, die durch vorgelagerte Prozess-Simulationen oder andere Schritte der Verfahrensentwicklung generiert werden. Das heißt, Comos bietet als Engineering-Plattform alle Möglichkeiten, um die für das Datenmodell benötige Durchgängigkeit, Flexibilität und Funktionalität erfolgreich abzubilden. Dabei wird die Durchgängigkeit in Comos durch die Objektorientierung der Software sichergestellt. Als Objekte gelten alle grafischen und datentechischen Darstellungen eines Anlagenbauteils. Zugehörige Datenblätter, Listen und andere Dokumente sind direkt mit den entsprechenden Objekten verknüpft. Die Flexibilität von Comos basiert auf der offenen Systemarchitektur, wordurch Comos sich an kundenspezifische Anforderungen anpassen und an Fremdsysteme anbinden lässt.

 

 

Über Evonik
Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Der Fokus auf attraktive Geschäfte der Spezialchemie, kundennahe Innovationskraft und eine vertrauensvolle und ergebnisorientierte Unternehmenskultur stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Sie sind die Hebel für profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Evonik ist mit mehr als 36.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Kundennähe und seinen führenden Marktpositionen. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 14,4 Mrd. Euro einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,36 Mrd. Euro.

Als integraler Bestandteil von Evonik unterstützt die Evonik Technology & Infrastructure GmbH Kunden auf ihrem Wachstumskurs durch verlässliche Technologie- und Infrastrukturdienstleistungen aus den Bereichen Energy & Utilities, Technischer Service, Verfahrenstechnik & Engineering, Logistik und Standortmanagement. Kunden können an Evonik-Standorten weltweit auf das Serviceangebot und Know-how von Technology & Infrastructure mit rund 8.400 Mitarbeiter zurückgreifen. Das Unternehmen ist Teil des Segments Services von Evonik, das im Geschäftsjahr 2017 mit insgesamt rund 13.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 716 Millionen € erwirtschaftete.

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit 170 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist weltweit aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter effizienter Stromerzeugungs- und Stromübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit seiner börsennotierten Tochtergesellschaft Siemens Healthineers AG ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2017, das am 30. September 2017 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 83,0 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 6,2 Milliarden Euro. Ende September 2017 hatte das Unternehmen weltweit rund 377.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

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Katja Michael

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