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Pressemitteilung

Mit Familienbewusstsein gegen Fachkräftemangel

Essen, 13. April 2018

Mit einer Personalpolitik, die Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht, können Unternehmen Fachkräfte gewinnen und binden. Dabei gilt: Väter benötigen andere Leistungen als Mütter. Maßnahmen für Eltern von kleinen Kindern helfen Eltern von Schulkindern nicht unbedingt weiter. So lautet eines der Ergebnisse des Business-Talk „Familienbewusstsein im Betrieb – mit Vereinbarkeit zum Erfolg“ bei Evonik in Essen. „Bei Evonik ist Familienorientierung Teil der Unternehmenskultur. Wir wollen Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz bieten und sie an uns binden“, betonte Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik.

Wessel diskutierte beim Business-Talk mit
Dr. Joachim Stamp (FDP), stellvertretender NRW-Ministerpräsident und nordrhein-westfälischer Familienminister, Vertretern der regionalen Wirtschaft und weiteren Stakeholdern. „Der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen steht vor großen Herausforderungen des demografischen und digitalen Wandels. Grundvoraussetzung für eine starke Wirtschaft sind motivierte Fachkräfte. Um die Fachkräftelücke zu schließen, müssen Potenziale – gerade auch die gut ausgebildeter Mütter – besser genutzt werden. In eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu investieren, lohnt sich, familienpolitisch und wirtschaftlich“, sagte Familienminister Stamp auf dem Podium. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. David Juncke, Leiter des Beratungsfeldes Familien- und Gesellschaftspolitik bei der Prognos AG.

Evonik ermöglicht seinen Mitarbeitern wo möglich und sinnvoll Homeoffice-Tage und flexible Arbeitszeiten. Außerdem unterstützt das Spezialchemieunternehmen Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung. So bietet das Unternehmen unter anderem Kinderbetreuungsplätze und Ferienprogramme für Mitarbeiterkinder an. Für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, die in andere Einrichtungen gehen, zahlt das Unternehmen einen Zuschuss.

Zur Pflege naher Angehöriger gibt es bei Evonik eine mit der Mitbestimmung abgeschlossene Betriebsvereinbarung. Diese regelt verschiedene Unterstützungsmaßnahmen für den Fall einer Pflegesituation. So können sich Mitarbeiter über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus freistellen lassen und erhalten dabei finanzielle Unterstützung durch das Unternehmen. Außerdem werden zahlreiche Beratungsdienstleistungen angeboten.

Bildunterschrift: Thomas Wessel (links), Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, diskutierte beim Business-Talk mit  Dr. Joachim Stamp (rechts), stellvertretender NRW-Ministerpräsident über Familienbewusstsein im Betrieb. 



Informationen zum Konzern
Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Der Fokus auf attraktive Geschäfte der Spezialchemie, kundennahe Innovationskraft und eine vertrauensvolle und ergebnisorientierte Unternehmenskultur stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Sie sind die Hebel für profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Evonik ist mit mehr als 36.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Kundennähe und seinen führenden Marktpositionen. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 14,4 Mrd. Euro einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,36 Mrd. Euro.


Rechtlicher Hinweis
Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.

Zusätzliche Informationen

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Silke Linneweber

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