Pressemitteilung

Leichtbau mit System: Evonik auf der AEE

Essen, 23. Mai 2017
  • Innovate mobility – we provide the chemistry: Evonik mit selbstbewusstem Anspruch auf der Automotive Engineering Expo (AEE)
  • Leichtbau: Neues Fertigungsverfahren für Serienherstellung von Verbundwerkstoffen
  • Stärkung des Engagements bei Entwicklungen von Composite-Lösungen durch neues Joint Venture

Der Automotivesektor ist einer der Kernmärkte von Evonik Industries. Der Spezialchemiehersteller bietet zahlreiche Lösungen für Fahrzeugstruktur, für Karosserie-Außenteile, für Interieur und Exterieur, Chassis und für den Antriebsstrang. Entsprechend selbstbewusst ist auch der Anspruch von Evonik für die Branche: Innovate mobility – we provide the chemistry. Dr. Oliver Eyrisch, Leiter des Evonik for Automotive Teams: „Unsere Kompetenzen im automobilen Leichtbau umfassen die Einsatzmöglichkeiten von Hochleistungskunststoffen, zum Beispiel als Metallersatz in Motornähe, verschiedene Compositelösungen, Hybride aus Metall-Kunststoffverbunden oder die unterschiedlichen Leitungssysteme aus Hochleistungskunststoffen, die Metall- und Gummileitungen ersetzen. Auch beschäftigen wir uns mit der Weiterentwicklung von Herstellungsprozessen.“ Von diesem Spektrum und den Möglichkeiten der Chemie im modernen Automobilbau können sich die Besucher der diesjährigen Automotive Engineering Expo (AEE) in Nürnberg vom 30. bis 31. Mai überzeugen.

Stichwort Leichtbau: Zur Reduzierung von Fahrzeuggewicht und CO2-Ausstoß setzt die Automobilindustrie zunehmend Verbundwerkstoffe ein - derzeit jedoch vor allem im Premiumbereich, da die bisher angewendeten Produktionsmethoden teuer und zeitaufwändig sind. Das ändert sich nun durch das neu entwickelte PulPress-Verfahren von Evonik: Es ermöglicht die serienmäßige Fertigung komplexer Formbauteile zu einem wettbewerbsfähigen Preis für die Massenproduktion. Das neue Herstellungsverfahren überzeugt vor allem durch seine Designfreiheit, die Kosteneffizienz und das Crash-Verhalten der damit hergestellten Verbundbauteile, die zudem um 75 Prozent leichter als herkömmliche Stahlstrukturen sind. Im Vergleich zu Verbundbauteilen, die mit etablierten Verfahren wie der Harzinjektion hergestellt wurden, bietet das PulPress-Verfahren Kosteneinsparungen von bis zu 60 Prozent.

Auch das neue, von Evonik und Forward Engineering gegründete Joint Venture VESTARO hat Leichtbau im Automobilbau zum Schwerpunkt. Es soll Composite-Lösungen für die industrielle Serienfertigung von Faserverbundbauteilen realisieren. VESTARO bündelt die Expertisen aus Spezialchemie und Ingenieurswesen, soll die Partnerschaft mit den Automobilherstellern weiter ausbauen und deren Leichtbauentwicklungen durch maßgeschneiderte Composite-MatrixSysteme unterstützen.

Über diese und weitere Produkte von Evonik für Leichtbau und andere Autoanwendungen können sich die Besucher auf der AEE in Halle 12, Stand 419, überzeugen. Weitere Informationen sind auch unter www.evonik.com/automotive zu finden. Evonik bündelt seine Ansprache des Automobilmarktes im Evonik for Automotive-Team und präsentiert die Leistungen des Konzerns in den vier Innovationsfeldern Gewicht, Effizienz, Oberflächen und Licht.

 

Über Evonik
Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Evonik ist mit rund 35.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 12,7 Mrd. Euro einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,165 Mrd. Euro.

Über Evonik Resource Efficiency
Das Segment Resource Efficiency wird von der Evonik Resource Efficiency GmbH geführt und bietet Hochleistungsmaterialien für umweltfreundliche und energieeffiziente Systemlösungen für den Automobilsektor, die Farben-, Lack-, Klebstoff- und Bauindustrie und viele weitere Branchen an. Das Segment erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 mit rund 9.000 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 4,5 Milliarden €.


Rechtlicher Hinweis
Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.

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Dr. Oliver Eyrisch

Evonik for Automotive

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