Pressemitteilung

Evonik treibt Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte weiter voran

  • 2016 Hälfte des Umsatzes mit Produkten für ressourcenschonende Anwendungen erwirtschaftet
  • Spürbare Fortschritte zur Erreichung der Umweltziele
  • Nachhaltigkeit in der Lieferkette: Erneut Gold-Rating von EcoVadis

Evonik treibt die Nachhaltigkeitsanalyse seiner Geschäfte weiter voran. In diesem Rahmen untersucht das Spezialchemieunternehmen den Beitrag seiner Produkte hinsichtlich ihrer Ressourceneffizienz in den Anwendungen. Betrachtet werden unter anderem Energieeinsparung, Verringerung von Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und Abfall. Die Analyse deckt das gesamte operative Chemiegeschäft von Evonik ab.

Das Ergebnis der Nachhaltigkeitsanalyse bestätigt für das Geschäftsjahr 2016: Die Chemiesegmente von Evonik erwirtschaften bereits heute rund 50 Prozent ihres Umsatzes aus Produkten, die nachweislich einen Beitrag zu verbesserter Ressourceneffizienz in der Anwendung leisten. Beispiele sind Aminosäuren für die Tierernährung, Additive für Hydrauliköle und funktionelle Silane für den Oberflächenschutz von Gebäuden. Evonik hat die der Analyse zugrundeliegende Methodik im Frühjahr 2017 extern validieren lassen und anschließend veröffentlicht.

Nachhaltiges Wirtschaften und verantwortungsvolles Handeln gehören zu den Grundpfeilern des Geschäftsmodells von Evonik. Das für Nachhaltigkeit zuständige Vorstandsmitglied Thomas Wessel: "Den engen Zusammenhang zwischen ökologisch und sozial verantwortlichem Handeln einerseits und wirtschaftlichem Erfolg andererseits erleben wir jeden Tag im Austausch mit Mitarbeitern, Kunden, Investoren und Geschäftspartnern." Längst hat sich Nachhaltigkeit bei Evonik zu einem Wachstumstreiber und wichtigen Kriterium bei Kaufentscheidungen entwickelt. 

Energie- und Wassersparmaßnahmen zeigen positive Wirkung
Evonik hat sich für den Zeitraum 2013 – 2020 ambitionierte Umweltziele gesetzt (Referenzjahr: 2012): Die spezifischen Treibhausgasemissionen, bezogen auf die Tonne Produktion, sollen um 12 Prozent abnehmen, die spezifische Wasserförderung um 10 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die spezifischen Treibhausgasemissionen 2016 um 6 Prozentpunkte, die spezifische Wasserförderung deutlich um 13 Prozentpunkte. Zurückzuführen sind diese Fortschritte auf Energieeffizienz- und Wassersparmaßnahmen sowie strukturelle Erneuerungen im Chemiepark Marl. Durch das hocheffiziente Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk, das dort einen alten Kohleblock ersetzt hat, können jährlich bis zu 280.000 t CO2 eingespart werden.

Initiative „Sicherheit bei Evonik“ fest etabliert
Arbeits- und Anlagensicherheit und damit der Schutz von Mitarbeitern, Anwohnern und Umwelt haben bei Evonik Vorrang vor Umsatz und Gewinn. Dazu Thomas Wessel: "Mit unserer Initiative zur Stärkung der Sicherheitskultur geben wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbindliche Orientierung, wie individuelles Verhalten zur Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards beiträgt." 2016 lag die Unfallhäufigkeit der Evonik-Mitarbeiter mit 1,2 unter dem selbst gesetzten Ziel von 1,3, jedoch leicht über dem Vorjahreswert von 1,0. Die Unfallhäufigkeit gibt die Anzahl der Arbeitsunfälle eigener Mitarbeiter und der unter direkter Weisung von Evonik stehenden Fremdfirmenmitarbeiter mit Ausfalltagen pro 1 Million Arbeitsstunden an. Als weiteren Effekt aus der Sicherheitsinitiative konnte Evonik die Prozesssicherheit seiner Produktionsanlagen deutlich verbessern.

Evonik fördert Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette
Die eigenen hohen Maßstäbe bei Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz und Arbeitsnormen legt Evonik auch bei seinen Lieferanten an. So engagiert sich das Spezialchemieunternehmen in der Brancheninitiative „Together for Sustainability“ (TfS) für einheitliche Standards einer nachhaltigen Beschaffung. Evonik stellt sich selbst regelmäßig den entsprechenden Assessments von TfS, die von der Ratingagentur EcoVadis durchgeführt werden. Wie im Vorjahr erzielte Evonik 2017 ein Gold-Rating.

Anerkennung für Nachhaltigkeitsleistungen
2016 war für die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Evonik ein gutes Jahr. So gelang dem Unternehmen erstmals der Sprung in die Spitzengruppe der renommierten Indizes "Dow Jones Sustainability Index (DJSI) World" und auch "DJSI Europe". Außerdem wurde Evonik beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis gleich doppelt ausgezeichnet - als Preisträger in der Kategorie "Forschung" ebenso wie als eines der fünf nachhaltigsten Großunternehmen in Deutschland.

Erfolgreicher Relaunch des Nachhaltigkeitsberichts
Für seinen Nachhaltigkeitsbericht 2016 hat Evonik erneut die strengen Leitlinien der Global Reporting Initiative angewendet. Struktur und Tiefe der Berichterstattung sind konsequent an den für Evonik wesentlichen Handlungsfeldern ausgerichtet. Außerdem wurde der Bericht um weitere Kennzahlen, Ziele und Informationen zu den Nachhaltigkeitsleistungen von Evonik angereichert, insbesondere zu den Themen "Governance und Compliance" sowie "Wertschöpfungskette und Produkte".
Der Nachhaltigkeitsbericht 2016 ist im Internet abrufbar unter www.evonik.de/verantwortung, die Kurzfassung der Methodik zur Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte unter www.evonik.de/nachhaltigkeitsanalyse

 

 

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Silke Linneweber

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    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Evonik ist mit rund 35.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 12,7 Mrd. Euro einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,165 Mrd. Euro. 

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    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.