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Vor 50 Jahren - 1967

Alles im Lack: Isophoron aus Herne

Ein Meilenstein in der Geschichte der bis heute als Lackrohstoffe wichtigen Isophorone war die Inbetriebnahme eines ersten Strangs im Werk Herne 1967, das seinerzeit noch der Hibernia AG gehörte, aber 1979 zur Hüls AG kommen sollte.

30 Jahre später fand erneut die Einweihung einer Isophoron-Anlage in Herne statt, als am 19. Juni 2007 der insgesamt vierte Strang der Isophoronchemie bei Evonik (drei in Herne, einer in Mobile) nach einer rekordverdächtig kurzen Bauzeit in Betrieb ging. Evonik ist Weltmarktführer für Isophoron, das vor allem für die Herstellung von Autolacken oder Korrosionsschutzstoffen benötigt wird.

Weiteres Highlight vor 50 Jahren: NEUES VERFAHREN IN WEIßENSTEIN

Im Werk Weißenstein der Österreichischen Chemischen Werke AG, heute ein Standort der Evonik Degussa Peroxid GmbH, ging in der Nacht zum 3. Oktober die neue Wasserstoffperoxid-Anlage nach dem Degussa-Anthrachinonverfahren in Betrieb. Sie wurde am 10. November im Beisein des österreichischen Bundeskanzlers Dr. Josef Klaus sowie der Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzenden der Degussa, Dr. Hermann Richter und Dr. Felix Prentzel, offiziell eingeweiht und loste die alte, nach dem elektrolytischen Verfahren arbeitende Wasserstoffperoxidanlage ab. Heute stellt Evonik Industries weltweit an 13 Standorten Wasserstoffperoxid her, wobei Weißenstein der älteste Produktionsstandort ist.