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Konzern

Evonik startet gut ins Jahr 2018

Evonik ist gut ins neue Jahr gestartet. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich im ersten Quartal auf 679 Millionen €. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem deutlichen Anstieg um 14 Prozent. Alle drei Chemie-Segmente haben zu diesem Ergebnisanstieg beigetragen.

„Wir setzen unsere neue Strategie konsequent um“, sagte Vorstandschef Christian Kullmann. „Mit unserem Fokus auf Innovationen und leistungsorientierte Unternehmenskultur gehen wir konsequent unseren Weg des profitablen Wachstums. Wir streben ein ausgewogenes Portfolio an, das auf Spezialchemie ausgerichtet ist.“

Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 1 Prozent auf 3,68 Milliarden €, maßgeblich durch leicht gestiegene Absatzmengen sowie höhere Verkaufspreise. Gegenläufig wirkten Wechselkurseffekte, insbesondere ein schwächerer US-Dollar.

Die bereinigte EBITDA-Marge hat sich im Quartal auf 18,5 Prozent (Vorjahresquartal: 16,4 Prozent) verbessert. Das bereinigte Konzernergebnis stieg auf 333 Millionen € und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 0,71 €. Der Free Cashflow erhöhte sich infolge geringerer Auszahlungen für Sachinvestitionen auf 84 Millionen € (Vorjahresquartal: 57 Millionen €).

Ausblick voll bestätigt

Evonik bestätigt trotz eines zunehmend negativen Währungskurseffektes seine Prognose und will im Gesamtjahr sowohl den Umsatz als auch den operativen Gewinn steigern. Für das bereinigte EBITDA wird ein Wachstum auf 2,4 Milliarden € bis 2,6 Milliarden € erwartet (Vorjahr: 2,36 Milliarden €). Dank der starken Marktpositionen und der strategischen Ausrichtung auf die vier Wachstumskerne – Specialty Additives, Animal Nutrition, Smart Materials und Health & Care - rechnet der Konzern weiter mit einer hohen Nachfrage.

Entwicklung in den Segmenten

Resource Efficiency: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 3 Prozent auf 1,4 Milliarden €. Die Einbeziehung des im vergangenen September erworbenen Silicageschäfts von J.M. Huber und höhere Verkaufspreise trugen zum Anstieg bei. Die Beschichtungsadditive (Coating Additives) waren vor allem in Asien-Pazifik und die Vernetzer (Crosslinkers) in Europa stark nachgefragt. Das bereinigte EBITDA des Segments Resource Efficiency stieg um 9 Prozent auf 325 Millionen €.

Nutrition & Care: Mit 1,12 Milliarden € blieb der Umsatz im ersten Quartal auf der Höhe des Vorjahresquartals. Bei den Aminosäuren für die Tierernährung hat sich das Marktumfeld im Laufe des Berichtsquartals robust gezeigt. Bei leicht höheren Verkaufsmengen lagen die Verkaufspreise gegenüber den Werten des Vorjahresquartals insgesamt auf einem stabilen Niveau. Einen deutlichen Umsatzanstieg erzielte das Geschäft mit Personal-Care-Produkten, das von einem deutlich höheren Mengenabsatz bei verbesserten Preisen profitierte. Das Health-Care-Geschäft und die Polyurethanschaum-Additive setzen bei guter Nachfrage ihre erfreuliche Geschäftsentwicklung fort. Das bereinigte EBITDA des Segments Nutrition & Care stieg um 12 Prozent auf 209 Millionen €.

Performance Materials: Der Umsatz wuchs im ersten Quartal um 4 Prozent auf 995 Millionen €. Ursächlich hierfür sind höhere Verkaufspreise, während negative Währungseinflüsse gegenläufig wirkten. Die Methacrylate verzeichneten weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung und einen deutlichen Umsatzanstieg. Die unverändert erfreuliche Nachfrage insbesondere aus der Coatings- und Automobilindustrie traf auf ein anhaltend knappes Marktangebot. Das bereinigte EBITDA des Segments Performance Materials verbesserte sich um 14 Prozent auf 179 Millionen €.