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Ein anderer Blick auf die Welt

Museen sind nicht nur ein Spiegel ihrer Zeit, sie regen auch kreatives Denken an. Aus dieser Überzeugung engagiert sich Evonik für zahlreiche Projekte in Kunst und Kultur. Zum internationalen Museumstag haben wir mit Markus Langer, Leiter der Markenkommunikation bei Evonik, gesprochen.

Evonik engagiert sich vielfach im Kunst- und Kulturbereich. Wie passen diese Bereiche zu einem Unternehmen der Spezialchemie?
Der Markenkern von Evonik ist Kreativität. Die Kreativität, mit der unsere Chemiker und Ingenieure Innovationen für unsere Kunden entwickeln. Wer wie sie das Neue in die Welt bringen will, der muss sich die Welt anders vorstellen können, als sie ist. An dieser Stelle kommen Kunst und Kultur ins Spiel. Kunst kann unseren Blick auf die Welt verändern. Kunst kann uns zu neuen Perspektiven verhelfen. Kunst schärft unseren Möglichkeitssinn.

Evonik ist seit Jahren Sponsor der Jüdischen Museen in Frankfurt und Berlin und engagiert sich nicht nur finanziell, sondern auch inhaltlich. Wie wird Evonik sich hier in Zukunft einbringen?
Zum Einen werden wir eng mit den Jüdischen Museen zusammenarbeiten, um Projekttage zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung“ für unsere Auszubildenden auszurichten. Zum Anderen fasziniert uns die besondere Kultur des Fragens in der jüdischen Kultur – da sehen wir viele Anknüpfungspunkte zu modernen Innovationsprozessen.

Welche Kriterien stehen bei der Auswahl von Museen für ein Kultursponsoring bei Evonik im Fokus?
In erster Linie orientieren wir uns daran, ob ein Museum gut zu unserer Marke und zu unseren Kernkompetenzen passt. Wenn das so ist, erzählt die Partnerschaft mit dem Museum den Besuchern automatisch auch etwas über uns. An unseren Standorten kann aber auch die geographische Nähe zu einem Museum entscheidend sein, weil wir dort durch die Förderung der lokalen Kultur unseren Nachbarn etwas zurückgeben wollen.

Am 13. Mai ist internationaler Museumstag. Welche Ausstellung haben Sie sich zuletzt angesehen?
Die kleine, aber sehr schöne Ausstellung „Shift Matters“ mit Werken der beiden Künstlerinnen Alicja Kwade und Jorinde Voigt in der Villa Schöningen in Potsdam, direkt an der Glienicker Brücke. Ganz besonders begeistert hat mich die Ausstellung „Welcome to Jerusalem!“ im Jüdischen Museum Berlin, die uns mit ungewöhnlichen Exponaten und dem neuesten Stand der Technik die vielschichtige Geschichte der Heiligen Stadt nahebringt. Ein Muss!

Und welches Museum steht als nächstes auf Ihrem Programm?
Da habe ich die Qual der Wahl: An der Ruhr haben sich 17 Museen aus 13 Städten zu einem einzigartigen Ausstellungsprojekt zusammengeschlossen, um sich zum Ende der deutschen Steinkohleförderung auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema „Kohle“ auseinanderzusetzen. Wo anfangen? Vielleicht im Museum Küppersmühle in Duisburg, unserem Museumspartner im Ruhrgebiet: Das widmet sich dem Werk des griechischen Künstlers Jannis Kounellis, für den die Kohle einer der Grundstoffe seiner Installationen war.

Markus Langer, Markenchef von Evonik
Markus Langer, Markenchef von Evonik