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Nahtlos presst sich ein Rohr aus Polyamid 12 an die Innenwand einer Stahlleitung, die Öl und Gas zuverlässig von A nach B transportiert.
Nahtlos presst sich ein Rohr aus Polyamid 12 an die Innenwand einer Stahlleitung, die Öl und Gas zuverlässig von A nach B transportiert.
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Sitzt perfekt und hält dicht

Polyamid 12

Mit Polyamid 12 lassen sich alte Rohre effizient ertüchtigen.

Niedrige Öl- und Gaspreise zwingen die großen Mineralölkonzerne, Neuinvestitionen zu verschieben. Sie sind bestrebt, die vorhandenen Pipelines und Bohreinrichtungen so lange wie möglich zu erhalten. Vor allem der mit den Rohstoffen geförderte Schwefelwasserstoff und die hohen Temperaturen, mit denen Öl und Gas aus dem Erdinneren an die Oberfläche gelangen, begünstigen die Korrosion der Stahlrohre.

Eine Lösung: Polyamid 12 aus dem Geschäftsgebiet High Performance Polymers (HP). Flexible, auf große Spulen aufgerollte Rohre aus diesem Hochleistungskunststoff werden in die vorhandenen Leitungen eingezogen, ertüchtigen sie und verlängern damit deren Lebenszeit.

Das funktioniert so: Der Rohrleitungsbauer durchtrennt alle 500 Meter die im Erdreich liegende Stahlpipeline. Er zieht das biegsame, zuvor extrudierte Kunststoffrohr mit einer speziellen Vorrichtung, die das Rohr auch zusammenpresst, in das eine Ende des Teilstücks und fädelt das mehrere Kilometer lange Rohr mit einem Seil durch alle Teilstücke bis zum anderen Ende der Leitung. „Da der Durchmesser des PA-12-Rohrs größer ist als der des Stahlrohrs und PA 12 sich an seine Ausgangsform ‚erinnert‘, strebt das Rohr anschließend auf sein ursprüngliches Maß zurück und presst sich nahtlos an die Innenwand der Stahlleitung“, erklärt Daniel Demicoli, Mitarbeiter im technischen Marketing des Oil-&-Gas-Teams bei HP. Zum Schluss werden die getrennten Teilstücke der alten Stahlleitung einfach wieder zusammengeschweißt. Klingt einfach und hat Erfolg: HP ist mit Polyamid 12 Marktführer – und will es bleiben.