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Mein Ausbildungsberuf

Werkstoffprüfer

Schule vorbei - und nun? Kai Strobel erzählt von seiner Ausbildung zum Werkstoffprüfer bei Evonik.

Kai Strobel will’s genau wissen: woraus die Dinge sind, wie sie funktionieren und warum manchmal eben auch nicht. „Bei dem Job musst du dich wirklich für die Werkstoffe interessieren“, sagt er. Der 19-Jährige absolviert eine Ausbildung zum Werkstoffprüfer im Chemiepark Marl.

Er untersucht Anlagenteile auf mögliche Fehler, zum Beispiel Leitungen auf mikroskopisch kleine Risse, und geht der Ursache auf den Grund. War es ein Herstellungsfehler? Falsche Handhabung? Verschleiß? Je nach Werkstoff und Schaden greift Strobel zum passenden Prüfverfahren. Mit Ultraschall, Röntgen oder Farbe als sogenanntes Eindringmittel kommt er Schäden auf die Schliche, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen
sind. Das erfordert Geduld, Genauigkeit und Fachwissen über Werkstoffe und Prüfverfahren. „Dafür muss man ziemlich viel Theorie lernen“, gibt Strobel zu. Doch das hat ihn nicht abgeschreckt. Im Gegenteil: „Nach der Ausbildung will ich auf jeden Fall weiterlernen.“