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Verantwortung

Ausgezeichnete Klimastrategie

„Carbon Disclosure Project“ lobt die umfangreiche Klimaberichterstattung von Evonik. Der Konzern überzeugt in allen vier Bewertungsbereichen.

Die Klimastrategie von Evonik hat auch 2017 beim Carbon Disclosure Project (CDP) seine letztjährige Positionierung auf dem sogenannten Leadership-Level verteidigen können. Dabei hat Evonik in allen vier großen Bereichen des CDPs – gute Unternehmensführung und Strategie, Risiko- und Chancenmanagement, Emissionsmanagement sowie Beleghaftigkeit – weit überdurchschnittlich abgeschlossen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt liegt das Niveau der Chemieunternehmen, die sich in diesem Jahr beteiligten, bei der Einstufung „C“.

Für die sehr umfangreiche und transparente Berichterstattung für den Wasserbereich erhielt Evonik ein „B“. Es steht für das sogenannte Managementlevel, das koordiniertes Handeln bescheinigt. Mit den Ende 2017 gestarteten Aktivitäten zur Wasserstressanalyse und den daraus abzuleitenden Handlungsempfehlungen strebt Evonik auch hier das Leadership-Niveau an.

Als Non-Profit-Organisation ist CDP die zurzeit weltweit größte und wichtigste Initiative der Finanzwirtschaft im Rahmen des Klimawandels. Aktuell unterstützen mehr als 800 institutionelle Investoren mit insgesamt mehr als 100 Billionen US-Dollar Anlagevermögen die Untersuchung. Einmal jährlich erhebt CDP in ihrem Namen Daten und Informationen zu CO2-Emissionen, Klimarisiken, Wassermanagement sowie Reduktionszielen und -strategien von Unternehmen. Aus diesen Daten können Investoren Risikoprofile der betrachteten Unternehmen ableiten und in ihre Investitionsentscheidung einfließen lassen.

Mit dem Titel „Catalyst for Change – CDP Chemicals Report 2017” erschien im Oktober 2017 das Update des 2015 erstmals durchgeführten Vergleichs zwischen Unternehmen der chemischen Industrie weltweit. Danach liegen die Stärken von Evonik im Bereich der Prozessinnovationen sowie im Forschungs- und Entwicklungsbudget. Verbesserungspotential sehen die Autoren bei der weiteren Reduktion der Wasserintensität bei der Produktion, der weiteren Umstellung des internen Energiemixes auf weniger CO2-intensive Primärenergieträger, bei der Einführung interner CO2-Preise zur Projektbewertung sowie bei der Formulierung eines Langfristzieles zur Reduktion von Treibhausgasen.