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Blick in die Vergangenheit

Lochkarten zur Datenverarbeitung

1925 arbeiteten sechs Mitarbeiter bei Evonik mit Lochkarten, um die Daten zu erfassen. Heute wickeln moderne Geschäftsplattformen Millionen von Prozessen ab.

Es war das Allermodernste, was der spätere Degussa-Chef Hermann Schlosser da auf einer USA-Reise im Jahr 1924 entdeckte: elektronische Datenverarbeitung mit Lochkarten im Powers-Verfahrens. Degussa setzte ab 1925 Geräte von Powers ein, die oben auf dem Bild aus dem Jahr 1925 zu sehen sind. Gestartet wurde mit sechs Mitarbeitern sowie zwei Loch- und zwei Sortiermaschinen. 1939 waren es 20 Mitarbeiter und 24 Geräte, 1950 bereits 42 Geräte. Ab 1960 stellte das Unternehmen schrittweise auf vollelektronische Datenverarbeitung um, die 1967 abgeschlossen war. Heute ermöglicht es die IT, Daten auch mobil einzusetzen. Bei Evonik werden effiziente, einheitliche Strukturen wie die Geschäftsplattformen OneERP und OneBW geschaffen, die Millionen von Prozessen abwickeln können.